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Transparente Updates

Google Update wird Open-Source-Software

16.04.2009 Google stellt den Quellcode für seine Software Google Update unter die Apache-Lizenz. Damit will das Unternehmen auch Vorwürfe entkräften, nachdem die Software ihre Nutzer ausspioniert.

In einem Blogpost von letztem Freitag kündigen Googles Mitarbeite Myles Jordan und Michael Smith an, dass Google seine Software "Google Update" künftig als Open-Source-Software unter der freien Apache-Lizenz anbieten wolle. Bisher nutzen unter anderem Google Earth und der Browser Chrome den Updater, um die Software mit Bugfixes zu versorgen und regelmäßig Sicherheitslücken zu stopfen.

Die unter dem Codenamen "Omaha" veröffentlichte Software läuft im Hintergrund und versorgt den Anwender unsichtbar mit Updates. Sie bringt zeitgleich mit ihrer Veröffentlichung auch einige Verbesserungen mit, um die Transparenz und Kontrolle des Update-Prozesses zu erhöhen.

Da Google Update nicht explizit installiert werde, aber ständig laufe, seien einige Anwender überrascht, wenn sie auf die Software stoßen. Die Veröffentlichung des Quellcodes ist somit auch eine Reaktion von Google auf Vorwürfe, ihre Software spioniere den Anwender aus. "Natürlich verstehen wir, dass nicht jeder gewillt und fähig ist, den Quellcode zu lesen. Wir hoffen aber, dass diejenigen, die es tun, den anderen Nutzern versichern, dass Google Update lediglich gut dazu ist, ihre Software auf dem Laufenden zu halten."

Für Linux lässt sich Google Update aber nicht eins zu eins übersetzen: Der Quellcode, der hier zum Download bereit steht, enthält unter anderem Spuren von .NET-Code.

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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


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