Zeitverschiebung

Gnome 3.0 erst im September 2010, Gnome 2.30 im März

Gnome 3.0 erst im September 2010, Gnome 2.30 im März

Ulrich Bantle
10.11.2009 Nach längerer Diskussion über den Erscheinungstermin des kommenden Major-Release des Linux-Desktops Gnome steht nun September 2010 als Datum für Gnome 3.0 fest.

In der Zwischenzeit erscheint im März 2010 Version 2.30, lässt Vincent Untz vom Release-Team wissen, womit der sechsmonatige Release-Zyklus gewahrt bleibe. Gnome hat sich nach einigen Diskussionen für eine Verschiebung des Termins nach hinten entschlossen, um einen stabilen und voll funktionsfähigen Desktop präsentieren zu können.

Untz betont, dass es sich beim Release 2.30 keinesfalls um eine weniger stabile Experimentierplattform handle. Es seien dort nur die fertigen und stabilen Elemente enthalten. Was noch der Entwicklung bedürfe, komme dann mit Gnome 3.0, womit durch den neuen Terminplan beide Ausgaben profitieren, schreibt Untz in seiner Ankündigung.

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Kommentare
Zumindest die GNOME Shell hat es notwendig
Christian Berg, Mittwoch, 11. November 2009 07:49:05
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Der aktuelle Status der Gnome Shell ist ja doch etwas Zuneigungs bedürftig. Stabil ist die neue Oberfläche zwar, aber es fehlt Ihr an allen Ecken und Enden an Feedback.

Lieber ein spätes, als ein schlechtes Release und GNOME 3.0 muss das Fundament für die GNOME 3.2 bis 3.30 legen, da darf bei den Entscheidungen nicht gepfuscht werden.


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Das geht doch einfach zu langsam
Franz Josef (unangemeldet), Dienstag, 10. November 2009 13:33:41
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Erinnert mich an Debian, als Sarge einfach nicht fertig wurde, und wieder ein Mal sind kaum Änderungen an den grundlegenden Technologien geplant.

Aber dann schön in Richtung KDE stänkern, wo man den Schritt schon hinter sich hat und nun z.B. mit Akonadi einen PIM-Storage-Layer besitzt. Bei GNOME hat man sich noch nicht ein Mal zu der Entscheidung durchgerungen dass so etwas Sinn machen würde...


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Re: Das geht doch einfach zu langsam
fernando (unangemeldet), Dienstag, 10. November 2009 22:17:46
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Und das ist auch gut so. GNOME ist nicht KDE und KDE ist nicht GNOME, auch wenn es Sinn macht gemeinsame Standards zu vereinbaren. Ich persönlich bin von KDE zu GNOME gewechselt, gerade weil mir die ganzen Änderungen nicht passten. Jetz hoffe ich, dass GNOME nicht genauso das Rad neu erfindet.


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