"Gentoo needs you!", überschreibt er seinen Blogeintrag. Zu der Liste gehören zum Beispiel mehr Hardware- und Software-Ressourcen, um Pakete automatisch zu testen und diese Möglichkeit projektweit zur Verfügung zu stellen. Pettenò schreibt, er habe zu diesem Zweck zusammen mit einem Projektkollegen extra die Software Tinderbox geschrieben, die er seitdem aber auf eigene Kosten auf einem privaten und nicht besonders kräftigen Rechner betreibt. Rund um diese Test-Software, das Einhalten von Regeln und das Handhaben von Bugs drehen sich die meisten seiner Punkte.
Die Liste erstellte der Italiener und Gentoo-Paket-Maintainer nach eigenen Angaben, weil Leute ihn gefragt hätten. Vor einigen Tagen hatte er sich nämlich in einem weiteren Blogeintrag Luft gemacht, dass einige Gentoo-Entwickler sozusagen schlampig oder auch lustlos an der Weiterentwicklung ihrer Linux-Distribution teilnehmen, und er entsprechendes Engagement des QA-Teamleiters vermisst. Der Dialog in den Kommentaren dieses vorangegangenen Posts fördert auch bei anderen Benutzern Enttäuschung und Frust zu Tage. Ein Kommentator fühlt sich durch den Diskussionsverlauf "depressiv" gestimmt, andere regen einen Fork an, und weitere glauben, dass Gentoo eines kompetenten Projektleiters oder zumindest eines neuen QA-Leiters bedarf.