Flattr: die soziale Micropayment-Lösung ab sofort auf der LinuxCommunity

Flattr: die soziale Micropayment-Lösung ab sofort auf der LinuxCommunity

Kleine Geste

Marcel Hilzinger
28.09.2010 Ab heute kann auf der LinuxCommunity geflattert werden. Was das bedeutet und worauf Autoren mit einem Flattr-Account achten sollten, erklärt dieser Beitrag.

Es gibt viele Möglichkeiten, einem Autor oder einer Autorin mitzuteilen, dass ein Beitrag besonders gut oder besonders schlecht war. Man kann die Beiträge bewerten, Kommentare schreiben oder seit letzter Woche auch bei Facebook einen Link setzen.

Es gibt jedoch vor allem in der Blogger-Szene einige Autoren, die sich das Hobby gerne zum Beruf machen würden und deshalb auch auf eine finanzielle Unterstzützung angewiesen sind. Doch wer bezahlt schon für einen einzelnen Beitrag im Internet fünf oder zehn Euro? Wohl kaum jemand. Beiträge darunter eignen sich jedoch kaum zur elektronischen Überweisung, da die Überweisung meist mehr kostet, als der Empfäger schließlich erhält.

Dieses Problem möchte die Plattform Flattr lösen. In einer Art Prepaid-Mechanismus werden alle, die sich bei Flattr einen Account anlegen und mindestens 2 EUR auf Ihr Konto hochladen zu möglichen Geldgebern und Geldempfängern. Ist das Konto erst einmal mit diesem Minimalbeitrag bestückt, dann genügt ein Klick auf einen Flattr-Button und schon erhält der Angeklickte einen Teil eines monatlich festgelegten Beitrags. Wie viel Geld das genau ist, hängt von der Anzahl der Klicks ab. Eröffnet man ein Konto mit 5 Euro und klickt zehn Beiträge an, dann erhält jeder Beitrag 50 Cent. Spart man hingegen mit den Klicks und findet pro Monat nur zwei Beiträge wirklich gut, dann erhalten die Autoren jeweils 2,50 auf Ihr Konto gutgeschrieben.

Ähnlich wie bei der freien Wifi-Community Fon funktioniert Flattr nur, so lange man aktiv daran beteiligt ist. Wer den monatlichen Mindestbeitrag von 2 Euro nicht mehr leisten will oder kann, enthält dann auch keine Flattr-Beiträge mehr. Flattr ist also keine Lösung, um mal schnell viel Geld zu verdienen, sondern setzt darauf, dass sich möglichst viele mit einem kleinen Beitrag daran beteiligen.

Was hab ich davon?

Autoren, die auf der LinuxCommunity posten und bereits einen Flattr-Account besitzen, können ab heute in den persönlichen Einstellungen ihre Flattr-ID hinterlegen. Danach dauert es ein paar Stunden (ja, das geht leider rund vier bis fünf Stunden), bis bei der Bewertungsbox auch ein Flattr-Button erscheint. Von dann an erhalten alle Beiträge automatisch einen Flattr-Button.

Zum Eintragen der Flattr-ID in den persönlichen Eintstellungen auf 'Profil bearbeiten' klicken.

Wer selbst nichts schreibt aber ab und zu einen guten Artikel auf der LC liest, den er gerne bewerten möchte, kann sich auch einen Flattr-Account anlegen und so dafür sorgen, dass noch mehr Autoren einen Anreiz bekommen, um auf der LinuxCommunity gute Artikel zu posten. Die über Flattr gemachten Einnahmen von internen Autoren (sprich: Redakteuren der Linux New Media AG) fließen voll in die LinuxCommunity ein und werden für Gewinnspiele oder andere Aktionen benutzt.

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Kommentare
flattr für die komplette seite
ben (unangemeldet), Samstag, 30. Oktober 2010 13:22:59
Ein/Ausklappen

hallo,

es wäre schön wenn es für die komplette seite einen flattr button geben würde, um den kompletten service zu unterstützen!


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