Rauswurf

Firefox und Chrome deaktivieren zukünftig Plugins

Firefox und Chrome deaktivieren zukünftig Plugins

Tim Schürmann
25.09.2013 Mozilla und Google wollen in den nächsten Versionen ihrer Browser die Plugins standardmäßig abschalten. Benutzer müssen sie dann explizit immer aktivieren. Es gibt aber auch Ausnahmen.

Ab Firefox 26 müssen Benutzer Plugins separat aktivieren. In einem Blog-Beitrag stellt Benjamin Smedberg das dann gültige Verfahren vor: Sobald eine Seite ein Plugin benötigt, muss der Benutzer in einem Dialogfenster dies explizit abnicken („Click-to-Play“). Dabei hat er die Wahl, die Plugins für die entsprechende Seite grundsätzlich oder nur für diese Sitzung zu aktivieren. Eine Ausnahme bleibt Flash. Da dieses im Web noch besonders weit verbreitet sei, bleibt dieses Plugin immer aktiviert.

Google will die Plugins erst ab 2014 in Chrome blockieren. Zudem sollen die fünf beliebtesten Plugins vorerst aktiviert bleiben. Dazu gehören Microsofts Flash-Konkurrent Silverlight, die Spiele-Engine Unity, Facebook Video sowie die von Google stammenden Plugins Earth und Talk. Flash ist in Chrome bereits eingebaut und daher ebenfalls nicht von der Blockade betroffen. Im Laufe des nächsten Jahres soll zudem die bislang noch von vielen Plugins genutzte NPAPI-Schnittstelle komplett wegfallen, Google propagiert den Umstieg auf seine eigene PPAPI-Schnittstelle.

Ähnliche Artikel

  • Adobe veröffentlicht Roadmap
    Adobe hat angekündigt, das Flash-Plugin unter Linux nur noch für den Browser Google Chrome bereitzustellen.
  • Pipelight: Silverlight unter Linux nutzen
    Video-on-Demand-Dienste wie Watchever oder Sky Go fallen für Linux-User eigentlich flach. Mit dem Wine-Abkömmling Pipelight steht dem nächsten Kinoabend aber dennoch nichts im Weg.
  • Firefox 20 ist da

    Die neue Version bietet Verbesserungen beim privaten Modus, enthält erste Teile der WebRTC-API und bringt einen generalüberholten Downloadmanager mit.
  • Verbesserungen bei Lightspark
    Lightspark, eine freie Umsetzung von Adobes Flash-Technologie, ist in Version 0.42 erhältlich. Neben Unterstützung für die Browser Google Chrome und Chromium gibt es zahlreiche Verbesserungen.
  • Erste Chrome-Beta für Linux
    Mit Spannung wird Googles flinker, innovativer Browser in seiner Linux-version erwartet. Google stellt heute erste Beta-Versionen von Chrome für Linux und MacOS bereit.

Kommentare

Aktuelle Fragen

PCLinuxOS Version 2014.08 "FullMonty" Umstellung auf deutsch
Karl-Heinz Welz, 19.12.2014 09:55, 3 Antworten
Hallo, liebe Community, ich bin 63 Jahre alt und möchte jetzt nach Jahrzehnten Windows zu Linux...
ICEauthority
Thomas Mann, 17.12.2014 14:49, 2 Antworten
Fehlermeldung beim Start von Linux Mint: Could not update ICEauthority file / home/user/.ICEauth...
Linux einrichten
Sigrid Bölke, 10.12.2014 10:46, 5 Antworten
Hallo, liebe Community, bin hier ganz neu,also entschuldigt,wenn ich hier falsch bin. Mein Prob...
Externe USB-Festplatte mit Ext4 formatiert, USB-Stick wird nicht mehr eingebunden
Wimpy *, 02.12.2014 16:31, 0 Antworten
Hallo, ich habe die externe USB-FP, die nur für Daten-Backup benutzt wird, mit dem YaST-Partition...
Steuern mit Linux
Siegfried Markner, 01.12.2014 11:56, 2 Antworten
Welches Linux eignet sich am besten für Steuerungen.