Der erstmals in Berlin stattfindende Linux-Tag 2007 war laut Oliver Zendel - dem Vorsitzenden des LinuxTags - und Jens Heithecker - Direktor der Messe Berlin - ein Erfolg. "Wir sind sehr zufrieden, dass es gelungen ist, die Freie Software in der Öffentlichkeit so breit und positiv darzustellen.", gab Zendel zu Protokoll. Der nächste Linux-Tag wird daher wieder in Berlin stattfinden, das besiegelten die Messe Berlin und der LinuxTag e.V. mit einer Vereinbarung "über langfristige Zusammenarbeit."
Was die Zahlen sagen
Der Erfolg lässt sich messen: Rund 94 Prozent der von der Messe befragten Besucher lobten den Wechsel nach Berlin, 90 Prozent wollen im nächsten Jahr wiederkommen. Etwa 9600 Menschen pilgerten unter den Funkturm, um sich über neue Entwicklungen in der Open-Source-Community zu informieren, Vorträge zu besuchen und die Stände der Software-Projekte zu belagern. Wie immer wurde auch fleißig Handel getrieben: 85 Prozent der befragten Besucher äußerten sich positiv zu geschäftlichen Abschlüssen.
Viele Vorträge
Für einen erfreulichen Auftakt sorgte Berlins Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen Harald Wolf (Linkspartei): Er kündigte an, seine Senatsverwaltung werde Anfang 2008 die Server auf Linux umstellen. Den Einsatz des freien Betriebssystems in der Verwaltung diskutierten auch zahlreiche Vorträge. Von denen gab es mehr als 200, die sich alle um Community- und Business-Themen drehten.


