Erleuchtung 2.0

Elive-CD 2.0 bringt Enlightenment-Desktop vom Feinsten

Elive-CD 2.0 bringt Enlightenment-Desktop vom Feinsten

Marcel Hilzinger
05.03.2010 Der Elive-Entwickler Thanatermesis hat Version 2.0 seiner auf Debian basierenden Live-CD mit Enlightenment als Desktop veröffentlicht.

Das neue Release 2.0 mit dem Codenamen Topaz gibt es mit zwei Versionen mit verschiedenen Kerneln. Der alte Kernel ist zu den fgrlx-Treibern von ATI/AMD kompatibel unterstützt allerdings weniger Hardware. Der neue Kernel 2.6.30 ist der vom Entwickler empfohlene und solle auf allen Rechnern benutzt werden, die keine proprietären Treiber von ATI benötigen.

Elive 2.0 setzt auf e17 als Fenstermanager. Der eingesetzte Kernel 2.6.30.9 unterstützt unter anderem Hibernation über tuxonice und Reiser4 Der Enlightenment-Desktop wartet mit zahlreichen Effekten auf, unterstützt allerdings kein Compiz. In den Einstellungen lässt sich jetzt auch das Touchpad einrichten und die zahlreichen Autolauncher-Skripte haben ein Update erfahren. Weitere Details finden sich auf der Elive-Homepage.

Das Boot-Menü enthält ziemlich viele Fallback-Einträge.
Der gut gemeinte Hinweis zum Installationsprogramm scheitert an einer sehr schlechten Übersetzung.
Elive startet in der Grundeinstellung 12 virtuelle Desktops (oben rechts).

Download: http://www.elivecd.org/Download/Stable#download

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Kommentare
Compiz: Vielleicht nur ein ersatz für GNOME
Andreas Marschke (unangemeldet), Freitag, 05. März 2010 11:42:37
Ein/Ausklappen

"Enlightenment-Desktop wartet mit zahlreichen Effekten auf, unterstützt allerdings kein Compiz"

Im Gegensatz zu Metacity und den Lightweight Windowmanagern haben andere WindowManager(KWin,e17) selber integrierte effekte und sind dem zu folge nicht auf Compiz direkt angewiesen.

Wenn man sich dazu die Geschichte um Compiz und Metacity ansieht merkt amn das 1. die Metacity Leute lieber einen schnellen einfachen performanten und stabilen WindowManager haben wollten anstatt schöne effeke zu integrieren. Compiz war ein perfekter spielplatz für die Jungs und Mädels um den GNOME Desktop um ein paar effekte zu machen und ein bisschen damit rum zu spielen. Da Metacity wohl das Debian(extrem stabil und robust) der WindowManager zu sein scheint ist das höchste der Gefühle an Effekten in Metacity ein Schatten unterm Fenster zu sein. Andere Projekte wie KDE waren mehr daran interessiert in ihrem eigenen Sandkasten weiter zu spielen und nicht ein zweites Loch für den Sand graben zu wollen. Deswegen gibt es jetzt auch in KWin(dem Standard KDE WindowManager) von Haus aus Effekte die eingestellt werden können.

In GNOME gibt es nicht wirklich diesen ein/ausschalt knopf auf der GUI-Oberfläche(AFAIK) oder mehr Effekte mit COMPIZ auf zu machen. Was ziemlich harter Overhead is (für mich).

Aber naja...


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