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Eierlegende Wollmilchsau

Ebox erreicht Version 1.0

15.04.2009 Webserver, Proxy, DNS, LDAP, Postfix, OpenSSL, Load Balancing und vieles mehr integrieren die Entwickler des Ebox-Projekts in ihren Server. Der soll kleinen und mittleren Unternehmen das Einrichten eines umfassenden Netzwerks erleichtern und erreicht nun die Version 1.0.

Ebox ist die eierlegende Wollmilchsau unter den Open-Source-Servern. Die Box integriert zahlreiche nützliche Dienste, die kleinen und mittleren Unternehmen beim Netzwerken helfen. Ebox basiert auf Ubuntu, steht unter der GPL und lässt sich nun in Version 1.0 herunterladen.

Die Versionsnummer 1.0 bezeichnet vor allem den Zustand der Integration von Diensten. Die eingebundenen Komponenten bezeichnet das Projekt in der Ankündigung als "gut genug, um sich den 1.0-Button anzuheften". Dazu gehören die Integration eines DHCP- und NTP-Servers, Traffic Shaping und Load Balancing, ein integrierter DNS- und E-Mail-Server und noch zahlreiche weitere Komponenten, welche die Ankündigung im Detail beschreibt. Ein Changelog zeigt zudem, welche Bugs die Entwickler ausgebügelt haben, damit die einzelnen Module in der Ebox nahtlos zusammenarbeiten.

Neu sind ein Dashboard, um an zentraler Stelle Informationen über die Dienste zu sammeln und die Möglichkeit, komplette Sicherheitskopien anzulegen und die Konfiguration zu sichern. Zudem informiert Ebox über den Status der Festplatte und der RAIDs. Eine Reporting-Funktion hält den Admin auf dem Laufenden und generiert auf Wunsch auch Summaries der recht ausführlichen Daten.

Das Projekt will sich aber noch nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern präsentiert zusammen mit der Ankündigung der neuen Version auch eine Roadmap, die weitere Entwicklungen skizziert. Demnach stehen die Integration von Asteriks ebenso auf dem Plan wie die Integration eines captive portals. Das kennen einige vielleicht von Bahnhöfen und Flughäfen: Die Anwender landen nach der WLAN-Anmeldung zuerst auf einer Webseite und gelangen nach einer - meist kostenpflichtigen Registrierung - ins Internet.

Ebox existiert sowohl in Form von Paketen für Ubuntu, lässt sich aber auch als alleinstehendes ISO herunterladen und installieren bzw. als Live-System testen. Ein ausführlicher User Guide erklärt die wichtigsten Schritte bei der Konfiguration. Entwickler sollten einen Blick in den Developer Guide werfen.

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Kommentare
Wollmilchsau mit Einschränkungen
Lars (unangemeldet), Mittwoch, 15. April 2009 13:27:57
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Ebox basiert auf Ubuntu!
Bewegt sich somit leider nur im Amateurbereich :-(



Bewertung: 177 Punkte bei 16 Stimmen.
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Richtig
Patrick (unangemeldet), Mittwoch, 15. April 2009 13:13:52
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Das sehe ich genauso!

Das richtige OS für mein ARM NAS!


Bewertung: 228 Punkte bei 20 Stimmen.
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OpenSource vom Feinsten
hr859 (unangemeldet), Mittwoch, 15. April 2009 11:32:39
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Das ist tatsächlich OpenSource vom feinsten.
eBox hat das Zeug, schlechthin der Server zu werden.
Mein kurzer Rundgang durch die Infos, die die Website des Projekts bietet, lässt mich ziemlich euphorisch werden. Ist es doch der erste mir bekannte OS-Server mit absoluten Premium-Qualitäten.
Vielleicht bildet sich ja bald eine deutschsprachige Usergroup / Community, um das "Teil" auch hierzulande zu der Beachtung zu verhelften, die es verdient hat.

Mein Fazit:
Ein freier Premium-Server mit eingängiger Admin-Weboberfläche - mehr als "Ersatz" für Windows-Server.
Und die Vorteile offener Architektur sowie sicherer Unterstützung, weil auf Ubuntu's LTS-Distris basierend, voll und ganz umgesetzt.
Klasse!


Bewertung: 159 Punkte bei 16 Stimmen.
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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


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