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Document Foundation tritt Oasis bei
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Document Foundation tritt Oasis bei

04.09.2012
An Bord der Standardisirungsorganisation will sich die Libre-Office-Mutter in das Oasis-TC zum Open Document Format einbringen.

Damit beteiligt sich die Organisation an der Definition des Standards, die am meisten zu seiner Verbreitung beiträgt.

Das Open Document Format (ODF) liegt seit rund sieben Jahren in den Händen eines technischen Komittees (Technical Comittee, TC) der Standardisierungsorganisation Oasis (Organization for the Advancement of Structured Information Standards). Verschiedene Gremien der Oasis haben bereits bei vergangenen ODF-Plugfests mitgewirkt, die oft im Rahmen der Libre-Office-Konferenz stattfinden.

Die aktuelle Version des ODF-Standards ist 1.2 von September 2011, einsehbar bei der Oasis. Sie hat das Dokumentenformat erstmals 2005 als Standard herausgegeben. Die Finanziers des betreffenden technischen Komittees sind IBM, Microsoft, Nokia, Novell, Oracle und kurioserweise der Flugzeugbauer Boeing.

Oasis ist eine internationale, nicht-profitorientierte Standardisierungsorganisation. Die derzeit rund 5000 Mitglieder aus etwa 600 Organisationen zahlen je nach Größe, Typ und Förderinteresse zwischen 1000 und 50.000 US-Dollar jährlich.

Update: Das Linux-Magazin war neugierig und hat bei der Document Foundation noch etwas nachgebohrt.

Die Stiftung hat innerhalb den Oasis den Status eines NGO-Mitglides, konkretisiert Vorständler Charles Schulz auf Anfrage: Sie habe ihren Jahresbeitrag genauso bezahlt wie jedes andere Mitglied auch.

Schulz berichtet außerdem, dass die Mitgliedschaft in der Oasis schon seit 2010 auf der To-do-Liste gestanden habe. Man nehme sie also recht ernst.

Wieviele Leute konkret in dem TC mitarbeiten, wollte Schulz nicht verraten. Aber er führt aus, wie das in so einem Komittee denn eigentlich aussieht: Eine Menge E-Mail-Diskussion sowie Telefonkonferenzen, die entweder jede Woche oder auch jede zweite Woche stattfinden. (ake)

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