Devil Linux 1.4 bringt aktualisierte Software

Devil Linux 1.4 bringt aktualisierte Software

Teufelszeug

Mathias Huber
10.11.2010
Die Distribution Devil Linux, die besonderen Wert auf eine sicheres und kompaktes System legt, ist in Version 1.4 erhältlich.

Die neue Release verwendet Kernel 2.6.32.25, daneben gibt es viele aktualisierte Softwarepakete wie beispielsweise Grsecurity 2.2.0-2.6.32.25, ClamAV 0.96.4, Cyrus-imapd 2.4.2 und Dovecot 1.2.15.

Devil Linux eignet sich laut Hersteller vor allem für Firewalls, Gateways und Server auf plattenlosen Rechnern. Das Betriebssystem läuft von CD, USB-Medium oder Speicherkarte, die Konfiguration liest Devil Linux von einem zweiten Medium wie einer Diskette, CD oder USB-Speicher. Weitere Sicherheitsfeatures sind die mit GCC Stack Smashing Protector kompilierten Binärdateien und der Einsatz des Moduls Grsecurity.

Version 1.4 der Distribution steht für 32-Bit-Intel-Rechner auf der Devil-Linux-Homepage zum Download bereit. Skripte zur Installation auf USB-Medien werden mitgeliefert.

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Kommentare
Firewall
Dear Hunter (unangemeldet), Samstag, 15. Januar 2011 21:11:45
Ein/Ausklappen

ich war auf der Suche nach einer Linux-FirewallBox die folgende Eigenschaften haben sollte:

a) minimale Hardwareanforderung des Servers, die dann unkompliziert ausgetauscht werden kann, falls die Ansprüche wachsen, resp. die Anzahl der dahinter liegenden WS zunimmt.

b) einfache Erstellung der Firewall-Regeln

c) Proxy fähig

d) IDS ( Snort )

d) Timeserver in einem Jail

e) "gehärterter" Kernel

Lange habe ich, unter Gentoo, mit der Shorewall, dieses Konzept verfolgt. Obwohl die WS und der Mail- und Webserver immer noch unter Gentoo laufen, war mir der Aufwand, vor allem bei meinen Kunden, zu hoch.

Also ging ich auf die Suche und landete nach zahlreichen Tests, u. a. engarde, bei devil-linux.


Die vorgegebenen Regeln, vor allem falls M$-WS dahinter hängen, müssen auf jeden Fall geändert werden.

Damit kommt der Firewall-Builder ins Spiel, der sich hervorragend mit devil-linux versteht ( im Gegensatz zur Shorewall, die entweder über Webmin oder aber "händisch" bearbeitet werden muss ).

Der Austausch von meinem Konzept auf devil-linux, verlief ohne Probleme.

Da diese Distri komplett auf eine GUI verzichtet, sind die dadurch entstehenden Probleme, wie z. B. bei einem Cisco-Router, nicht vorhanden.

Aus meiner Sicht kann ich devil-linux jedem empfehlen.

Dear Hunter.

( HW: doppelproz 450 MHz Katmai III, 512 MB, 30 GB Festplatte )


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