Die Spezifikationen des Pegatron-Netbooks hören sich zunächst nicht sonderlich spektakulär an: Die Cortex-A8-CPU taktet zwischen 600 Mhz und 1 GHz und kommt damit nicht an die Leistungen des auf 1,6 GHz getakteten Atom-N270-Prozessors heran. Da es sich bei der ARM-CPU jedoch nicht um einen i386-kompatiblen Prozessor handelt, fällt ein direkter Vergleich schwer. Als Display ist ein 8,9-Zoll-Bildschirm geplant, zur Auflösung gibt es vorerst keine Informationen.
Beim zweiten Blick fallen jedoch die Vorteile gegenüber den Atom-Systemen auf:
Freescale hebt zudem hervor, dass der i.MX515 wahlweise mit DDR1- oder DDR2-RAM bestückt werden kann und dank des Power-Management Chipsatzes MC13982 bei einem 9-Zoll-Display Akkulaufzeiten von bis zu acht Stunden möglich seien (der Atom-Prozessor schafft maximal sechs Stunden). Mit ersten Geräten für Endnutzer ist im zweiten Quartal zu rechnen.
Canonical hat bereits im November angekündigt, dass es Ubuntu auf den ARM-Prozessor portieren wird, um eine komplette Ubuntu-Desktop-Distribution für ARM-Systeme mit integrierter Grafik und Video (SoCs, System on a Chip) und geringer Leistungsaufnahme zu schaffen. Somit stehen sämtliche bekannten Programme wie OpenOffice und Firefox dann auch für die ARM-CPU zur Verfügung. Bereits im Frühjahr 2008 arbeitete Ubuntu im Auftrag von Nokia an einem ARM-Port für das Internet Tablet N800.