Der Download funktioniert nicht als Paket, sondern über das bei Ubuntu genutzte Versionskontrollsystem Bazaar. Hilfestellung zum Download und Einsatz von Launchpad verspricht die "Getting"-Seite im Entwickler-Wiki. Die Community-Entwicklungs-Software steht unter der GNU Affero Public License (AGPL).
Dass Launchpad quelloffen werden soll, kündigte das Ubuntu-Unternehmen schon im Januar an, wollte sich damit wegen der Modularität der Software aber Zeit lassen und sich außerdem die Zurückbehaltung einiger Teile vorbehalten. In seinem Blog betont Canonical-Mitarbeiter Karl Fogel, dass entgegen der ursprünglichen Ankündigung nun doch alle Teile freigegeben wurden. Den Paketmanager Soyuz (russisch "Einheit") zum Beispiel wollte das Launchpad-Team eigentlich zurück behalten.
Fogel appelliert jetzt an die Community, geduldig mit dem Canonical-Team zu sein: "Bitte habt Geduld mit uns, während wir lernen, ein Open-Source-Team zu sein", schreibt er im Launchpad-Blog. "Viele der Launchpad-Entwickler haben zwar Open-Source-Erfahrung, aber als geschlossenes Team arbeiten wir jetzt mehrere Jahre an Launchpad. Das ist eine große Veränderung."



