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Amarok startet Projekt Neon

06.05.2008

"Jeden Tag fragen mindestens fünf Leute, wann Amarok 2 fertig ist und wann es leicht zu installieren sein wird.", schreibt Amarok-Entwickler Harald Sitter in seinem Blog und kündigt zugleich das Projekt Neon an. In dessen Rahmen stellen die Entwickler des freien Musikabspielers jeweils Pakete von der aktuellen Amarok-Entwicklerversion zur Verfügung, die auch einen Eintrag im Startmenü des Desktops anlegen. Die Amarok-2-Version läuft noch instabil, lässt sich aber einfach installieren und bietet so auch Linux-Einsteigern die Möglichkeit, ein Auge auf den neuen Musik-Player zu werfen.

Momentan gibt es lediglich Pakete für Kubuntu bzw. Ubuntu, aber auch RPMs für Opensuse stehen in den Startlöchern. Unter Kubuntu ergänzt man zunächst mit Root-Rechten die Datei "/etc/apt/sources.list" um das Repository "deb http://ppa.launchpad.net/project-neon/ubuntu hardy main", aktualisiert über "sudo apt-get update" die Paketliste und installiert Amarok 2 über "sudo apt-get install amarok-nightly". Je nach vorhandener Paketauswahl zieht der Aufruf noch einen Rattenschwanz an zusätzlich zu installierenden Paketen nach sich. Starten lässt sich die Software dann über [Alt-F2] und "amarok-nightly".

Die Entwicklerversion von Amarok 2 läuft auch unter Ubuntu - dank Projekt Neon.

Da sämtliche Dateien der Amarok-2-Pakete in speziellen Verzeichnissen landen, ist auch der Betrieb in Produktiv-Systemen nach Aussage des Projekts unbedenklich. Das hat ein eigenes Neon-Wiki angelegt. Dort befindet sich nicht nur die Anleitung für die Kubuntu-Installation, auch auf die Pakete für andere Distributionen stößt man in Zukunft.

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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


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