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Befreite Dokumente

Am 31. März wird weltweit der Document Freedom Day gefeiert

10.03.2010 "Werden wir in 20 Jahren unsere Dokumente noch lesen können?" Mit dieser Frage beschäftigt sich der internationale Document Freedom Day, der in drei Wochen stattfindet.

Internationale Free-Software-Organisationen haben den letzten Mittwoch im März zum Document Freedom Day (DFD) ausgerufen. Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind Aktionen und Informationsveranstaltungen zu freien Dokumentenformaten geplant. Nur offene Standards wie das Open-Document-Format können nach der Meinung der Veranstalter garantieren, dass unsere Dokumente auch in Zukunft lesbar bleiben. Jeder könne diese freien Formate ohne Einschränkungen verwenden oder in Software implementieren, schreiben die Organisatoren in ihrem Aufruf zum DFD 2010.

Der Document Freedom Day am 31. März 2010 soll auf diese entscheidende Rolle freier Formate für Austausch und Bewahrung von Informationen hinweisen. Die Veranstalter Free Software Foundation Europe, ANSOL und Fundación Vía Libre machen zahlreiche Vorschläge für Aktivitäten, von einem Web-Banner oder Blogeintrag zum Thema über Brief-/Postkartenaktionen bis zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung. Hilfestellung gibt es auf der DFD-Aktionsseite.

Im DFD-Blog gibt es aktuelle Hinweise auf die bereits geplanten Veranstaltungen, beispielsweise im baden-württembergische Offenburg. Das Document-Freedom-Wiki kennt noch einige weitere Aktivistengruppe in Deutschland und außerdem in Wien und Zürich.

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