Aus den Google-Labs startet die Open-Source-API O3D im frühen Entwicklungsstadium zum Probelauf. O3D soll 3D-Applikationen im Browser ermöglichen.
Der Suchmachinenkonzern hat sich für den Frühstart entschlossen, um Feedback aus der Entwicklergemeinde einzuholen. Ziel soll es sein einen offenen Standard für 3D-Grafik im Web zu schaffen oder zumindest darüber zu diskutieren. Angestoßen hat diese Diskussion bereits das Konsortium Khronos, Google sieht sich als Beteiligter an dieser Diskussion und nicht als Konkurrent.
Als Plugin ausgelegt, lässt sich O3D unter Windows und Mac als Plugin für Browser installieren. Die Installationsmöglichkeit für Linux ist kniffliger, zudem gilt die Linux-Version als experimentell. Entsprechende Instruktionen finden sich auf dieser Website. Zudem, das gilt für alle Systeme, ist O3D nur auf 32-Bit-Rechnern lauffähig. Wer sich mit einer Demonstration begnügen kann, wird bei den Google-Labs fündig. Ansonsten hat Google diverse Demos und Beispiele veröffentlicht, die nach erfolgreicher Installation im Browser ablaufen sollen.
Die Javascript-API von Google erhält in den ersten Diskussionen eher negatives Feedback. In einigen Kommentaren wird die Notwendigkeit einer neuen API bezweifelt, bestehende wie die OpenGL-API seien ausreichend.





