35 000 Prozessorkerne, 18 GByte pro Minute: Avatar-Produktion unter Ubuntu

(c) 20th Century Fox
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Großes Kino dank Linux

Marcel Hilzinger
20.01.2010 In seinem Vortrag zum Thema "Challenges in Data Centre Growth" verriet der bei der neuseeländischen Firma Weta Digital als Sysadmin arbeitende Paul Gunn, welche Hardware und welche Software hinter dem Kassenschlager Avatar stehen.

Für die grandiosen Effekte im neuen Blockbuster Avatar von James Cameron zeigt sich ein Ubuntu-System aus über 35 000 Prozessorkernen mit 104 Terabyte RAM und 2 Petabyte Festplattenplatz verantwortlich. Diese Daten veröffentlichte der Weta-Systemadminstrator Paul Gunn in seinem Vortrag auf der aktuell in Neuseeland stattfindenden Linux.conf.au 2010.

Wie der Ubuntu-Entwickler Dustin Kirkland in seinem Blog berichtet, setzt Weta Digital nicht nur auf der per 10GBit-Netzwerk verbundenen und wassergekühlten Serverfarm auf Ubuntu sondern auch 90 Prozent aller Desktop-Rechner würden das freie Betriebssystem einsetzen. Die Hardware stammt von HP, die Zahl der Kerne liegt zwischen 35 000 und 40 000. Selbst bei dieser Rechenpower benötigen einzelne Szenen über 48 Stunden Rendering-Zeit, pro Minute Film fallen 18 GByte an Daten an.

Der Vortrag von Paul Gunn wurde aufgezeichnet, er steht nach der Konferenz im Media-Menü der Konferenz-Homepage zum Anschauen bereit.

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