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100-Dollar-Steckdosen-Rechner mit Linux

25.02.2009 Den SheevaPlug von Marvell stöpselt man an die Steckdose. Er soll 100 Dollar kosten, nimmt nur 5 Watt Leistung auf und bringt eine CPU mit 1,2 GHz Taktung mit.

Linuxdevices berichtet über einen 100-US-Dollar teuren Rechner, der 5 Watt zieht und der mit Linux läuft. An den SheevaPlug von Marvell Semiconductor, den man an eine Steckdose hängt, lassen sich über einen USB-2.0 und einen Gigabit-Ethernet-Port verschiedene externe Geräte anschließen, etwa einen WLAN-Router, eine externe Festplatte oder eine USB-Webcam. Anschlüsse für Mäuse, Tastaturen oder Monitore fehlen allerdings. Da das Gerät auch in Einzelstücken über den Ladentisch wandert, dürfte es unter anderem für Bastler und Studenten interessant sein

Der SheevaPlug verbraucht "im normalen Einsatz" fünf Watt. Er basiert auf der ARMv5-Architektur, der eingesetzte Prozessor ist ein Kirkwood SoC 88F6281 mit einem Sheeva Kern, der etwa einem ARM9 entspricht und von 1,5 auf 1,2 GHz heruntergetaktet wurde. Im Steckdosenrechners stecken außerdem 512 MByte DDR2-RAM und 512 MByte Flash-Speicher. Das Gerät hat Marvell bereits mit verschiedenen Linux-Distributionen für ARM getestet und verspricht Unterstützung für Linux-Entwickler. Das Unternehmen will zudem alle Hardware- und Software-Spezifikationen für den SheevaPlug auf seiner Webseite veröffentlichen.

Quelle: www.marvell.com

Über ein Mini-USB-Kabel lässt sich das SheevaPlug-Board mit einem Rechner verbinden und debuggen. Auch ein Development Kit gibt es, das laut Marvell auf verschiedenen ARM-basierten Linux-Distributionen läuft, etwa auf Fedora, Ubuntu und Gentoo. Darin steckt ein Open-Source-API-Framework namens RainDrop. Das befindet sich zur Zeit noch in Entwicklung und soll Drittanbietern zukünftig helfen, Software für den SheevaPlug zu entwickeln. Linuxdevices stellt zudem einige Drittanbieter vor, die basierend auf dem SheevaPlug eigene Produkte entwickelt haben.

Detaillierte Informationen zum Gerät gibt es auch von Marvell selbst (hier als PDF). Der SheevaPlug soll 100 Dollar kosten und wird zum Beispiel hier (leider fehlen Infos über den Versand nach Europa) oder bei den Partnern von Marvell angeboten.

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Kommentare
Firewall
Seraphyn Chris Grube, Mittwoch, 25. Februar 2009 16:16:09
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Eine zweite NIC und ich wäre Happy.


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Re: Firewall
Ottheinz Vondraseck (unangemeldet), Freitag, 13. März 2009 12:32:23
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Zweite NIC wäre via USB-Adapter doch kein Problem?


Bewertung: 86 Punkte bei 18 Stimmen.
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Re: Firewall
Seraphyn Chris Grube, Montag, 23. März 2009 18:13:38
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Den brauche ich ja für andere Dinge;)
Gruss


Bewertung: 170 Punkte bei 20 Stimmen.
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Re: Firewall
Markus (unangemeldet), Donnerstag, 16. April 2009 09:38:48
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USB-Hub?


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Re: Firewall
anonym (unangemeldet), Montag, 06. April 2009 17:39:00
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Für alle SheevaPlug interessierten: auf www.SheevaPlug.de entsteht grade ein Portal rund um die Plug.


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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

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