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Schutzengel

Aktivitätsüberwachung für allein lebende Senioren

19.12.2013
Ein RasPi, ein Arduino, ein Flusssensor, eine Webcam mit Mikro und etwas Python-Code sowie eine Spracherkennung bilden eine preiswerte, auf dem Wasserverbrauch basierende Aktivitätsüberwachung für alleinstehende Senioren.

Innerhalb der nächsten Jahre wird der Anteil der Menschen über 65 Jahre in unserer Gesellschaft so stark zunehmen, dass böse Zungen bereits von einem "Silbernen Tsunami" sprechen. Das Bundesamt für Statistik geht in seiner 12. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung davon aus, dass der Anteil der über 65-Jährigen im Jahr 2040 rund ein Drittel der deutschen Gesamtbevölkerung ausmacht [1]. In anderen Industrienationen ist eine ähnliche Entwicklung zu erwarten. Von den "jungen Alten" (65 bis 70 Jahre) werden bereits ungefähr 20 Prozent allein leben. Diese Zahl dürfte bei Männern mit zunehmendem Alter fast konstant bleiben. Bei Frauen erhöht sich aufgrund der unterschiedlichen Lebenserwartungen der Anteil der allein Lebenden auf 56 Prozent bei den über 80-Jährigen [2].

Stürze und die Angst vor Stürzen spielen in der Altersgruppe 65+ eine große Rolle. Verschiedene Studien zeigen, dass etwa ein Drittel der Betroffenen mindestens einmal pro Jahr stürzt, wobei fünf bis zehn Prozent der Stürze ernsthafte Folgen nach sich zieht. Das sind neben Knochenbrüchen und Kopfverletzungen lange Krankenhausaufenthalte, bleibende Einschränkungen und Tod, aber auch psychische Probleme.

Die Auslöser für Stürze gestalten sich vielfältig. Die Ursachen können Krankheiten wie Diabetes, Parkinson, Depression, Inkontinenz, Alzheimer oder physische Probleme wie eine schwach ausgeprägte Muskulatur, nachlassende Sehkraft, Verwirrung, Fußprobleme oder Untergewicht sein. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen inaktives Verhalten, Medikamenteneinnahme und damit einhergehende Neben- oder Wechselwirkungen (verzögerte Reaktionen, niedriger Blutdruck), übermäßiger Alkoholgenuss, schlechtes Schuhwerk oder ungünstige Umgebungen mit

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