Lichtblick am Horizont
ZFS mittels Fuse unter Linux nutzen
Fazit
ZFS bietet im Vergleich zu den gängigen Linux-Dateisystemen recht interessante Features, beispielsweise die Integration von Volume-Managers und RAID sowie das Erstellen von Snapshots. Viele weitere hier nicht erwähnte Features, wie die Online-Kompression oder die Möglichkeit, Pools zu exportieren beziehungsweise zu importieren, machen deutlich, wieviel Vorsprung das Dateisystem momentan gegenüber der Konkurrenz hat. Zwar verspricht Oracle mit Btrfs ähnliche Möglichkeiten; jedoch geht noch einige Zeit ins Land, bis Btrfs sich für den produktiven Einsatz eignet.
Glossar
Logical Volume Manager
Abstraktionsebene zwischen Festplatten und Dateisystem, die es erlaubt, mehrere Festplatten ("physical volumes") zu einer so genannten Volume-Group zusammenzufassen. Darauf bauen dynamische "logical volumes" auf, auf denen Sie Dateisysteme anlegen.
RAID
Redundant Array of Inexpensive Disks. Gruppe vom Verfahren zum Zusammenschluss mehrerer Festplatten zu einem ausfallsicheren Plattenverbund.
CDDL
Common Development and Distribution License. Diese Open-Source-Lizenz basiert auf der Mozilla Public License 1.1. Die Free Software Foundation rät von einer gemeinsamen Nutzung zusammen mit GPL-lizenziertem Code ab.
Parität
Paritätsbits auf den Festplatten helfen beim Erkennen von fehlerhaft übertragenen Informationen. Spezielle Algorithmen korrigieren anhand dieser Bits beim Transfer entstandene Fehler.
[1] OpenSolaris: http://www.opensolaris.com
[2] ZFS: http://opensolaris.org/os/community/zfs/
[3] RAID: Marcus Nasarek, "Easy Raider", LinuxUser 04/2006, S. 42, http://www.linux-user.de/ausgabe/2006/04/042-raid-basics/
[4] Btrfs: Marcel Hilzinger, "Clever schachteln", LinuxUser 04/2009, S. 37, http://www.linux-community.de/Artikel/18004/
[5] ZFS-Fuse: https://developer.berlios.de/projects/zfs-fuse/
[6] Snapshot-Integration in Nautilus: http://blogs.sun.com/erwann/entry/zfs_on_the_desktop_zfs



