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Ungleiches Paar

USB-Festplatte als Mediaplayer

Unterschiedliche Bedienung

Die Steuerung des Players erfolgt ausschließlich über die Fernbedienung. Am Gerät selber sind außer der USB-To-Go-Taste keine weiteren Bedienelemente vorhanden. Ordnerstrukturen erleichtern zwar die Navigation am PC, für den kleineren Conceptronic-Player sind sie aber nicht nötig. Er durchsucht die Festplatte beim Start nach bekannten Dateien und zeigt dann unter dem jeweiligen Menüpunkt nur die passenden Dateien an. Befinden sich also zum Beispiel im Ordner bestof auf dem PC Filme, Musikstücke und Bilder, zeigt der Player im Menü Videos sämtliche Filme an (Abbildung 1), unter Musiksammlung alle Songs und so weiter. Ein Dateimanager erlaubt zudem auch das Browsen in Verzeichnissen. Sehr gut gefallen hat im Test, dass der CMED2PL40 bei Filmen nicht nur ein Vorschaubild anzeigen, sondern in der Vorschau auch gleich die Wiedergabe starten. So können Sie sich in kürzester Zeit ein Bild vom Film machen.

Abbildung 1: Der kleinere Grab'n'Go-Player sortiert die unterstützten Dateien nach Typ automatisch und zeigt ein nützliches Vorschaumenü an.

Der größere Conceptronic-Player lässt diese bequeme Navigation leider vermissen. Hier müssen Sie von Hand die Ordner VIDEO***, AUDIO*** oder PHOTO*** anlegen, um über die Schnelltasten der Fernbedienung Zugriff auf die entsprechenden Dateitypen zu bekommen. Anstelle von *** können Sie dabei eine beliebige dreistellige Nummer eingeben. So lassen sich die einzelnen Ordner per Fernsteuerung anwählen. Die Einordnung der Dateien in das passende Verzeichnis müssen Sie allerdings von Hand vornehmen. Verzichten Sie auf diese Einordnung, bleibt der Weg über den File-Browser (Abbildung 2). Im Gegenzug lässt sich die Festplatte leicht gegen eine andere austauschen, sofern sich darauf eine FAT32-Partition befindet. Der CMED3PL160 kommt zudem auch mit mehreren Partitionen klar.

Abbildung 2: Beim 3,5-Zoll-Modell erfolgt die Navigation ausschließlich über den File-Browser. Er zeigt auch nur beschränkt Vorschaubilder an.

Kompatible Formate

Die Unterstützung für Videoformate ist bei beiden Playern sehr gut. Außer Filmen im Quicktime-Format spielten Sie sämtliche Testvideos ab, die uns zur Verfügung standen. In die Irre führt hingegen der Hinweis auf Support für ISO-Dateien, der sich auf der Verpackung beider Player findet. Keines der beiden Grab'n'Go-Geräte unterstützt zum Beispiel ISO-Abbilddateien von DVDs oder Video-CDs. Bei den meisten DVDs schließt schon das FAT32-Dateisystem mit einer maximalen Dateigröße von 4 GByte ein Übertragen auf die Festplatte aus. Unverschlüsselte VOB-Dateien spielen hingegen beide Player ab.

Mager sieht es beim Ton- und Bild-Support der Conceptronic-Player aus. Hier unterstützt der Hersteller lediglich MP3 und JPEG.

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Infos zum Autor

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

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