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Einfach drahtlos

Wireless LAN einfach eingerichtet

SEH IC-154 Wireless Printserver

Der Wireless Printserver IC-154 von SEH [4] lässt sich nach dem Auspacken nicht manuell konfigurieren – das Gerät hat zwar eine parallele Schnittstelle und USB, kann jedoch nicht direkt an den Rechner angeschlossen werden. Man muss also darauf vertrauen, dass die automatische Konfiguration funktioniert. Am einfachsten geht das mit einem Access Point, der einen DHCP-Server zur Verfügung stellt – wir verwendeten den Lancom IL-11. Ist der Drucker angeschlossen, drückt man einfach auf die blaue Taste an der Rückseite des Printservers, woraufhin der Drucker die Status-Seite des Printservers ausdruckt. Dort ist neben dem eingestellten Netzwerknamen auch die IP-Adresse angegeben.

Die weitere Konfiguration des Printservers läuft über den Browser (Abbildung 4). Der wichtigste Punkt ist, im Menüpunkt Logische Drucker für 1 die richtige Schnittstelle anzugeben, voreingestellt ist die parallele. Die Einrichtung unter SuSE 8.1 erfolgt dann ganz normal über YaST 2, Modul Drucker. Die automatische Erkennung funktioniert für Netzwerkdrucker nicht, sie kann also getrost übersprungen werden. Bei der Auswahl des Druckertyps muss man Mehr Anschlussmöglichkeiten anzeigen auswählen, um in den Dialog für Netzwerkdrucker zu gelangen. Wir verwendeten die Einstellung LPD-Vorfilter- und Weiterleitungs-Warteschlange, im nächsten Dialog ist dann die IP des Printservers sowie lp1 als Name der entfernten Warteschlange anzugeben. Nach Auswahl des Druckermodells und -filters kann man dann eine Testseite drucken und die Einstellungen speichern.

Abbildung 4: Für die erste Inbetriebnahme des WLAN-Printservers IC-154 von SEH sollte ein Access Point mit DHCP zur Verfügung stehen, die weitere Konfiguration erfolgt dann per Browser

SEH IC-154 Wireless Printserver

Hersteller: SEH GmbH (http://www.seh.de)
Beschreibung: Wireless Printserver mit paralleler Schnittstelle und USB-Anschluss
Preis: 450 Euro

Fazit

Wireless LAN unter Linux muss nicht schwer einzurichten sein – allerdings erkauft man sich den Komfort meist durch eine sehr beschränkte Hardware-Auswahl. Daran sind die Distributoren nicht ganz unschuldig, bei den meisten WLAN-Karten muss man die Treiber nachträglich einkompilieren. Insbesondere der fehlende Prism-2.5- und Prism-3-Support engt die Geräteauswahl deutlich ein.

Infos

[1] Lancom Systems: http://www.lancom.de

[2] Treiber für Intel Pro/Wireless 2011B: http://www.red-bean.com/~proski/symbol

[3] SMC: http://www.smc-europe.com

[4] SEH: http://www.seh.de

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Infos zum Autor

Mirko Dölle

Redakteur für Linux bei c't, Heise Zeitschriften Verlag; ehemals Competence Center Hardware/Linux-Magazin, Linux New Media AG


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LinuxUser 06/2012

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