Ein Kessel Buntes
GNOME und KDE: Anwendungen
Verspielt
Wer hart arbeitet, verdient auch mal eine Pause, und wer weiß das besser als die KDE-Entwickler. So darf bei KDE 3.1 auch das Vergnügen nicht zu kurz kommen, und die beste Ablenkung sind neue Spiele für den Desktop (Abbildung 4).
Der Onkel Dagobert in Ihnen wird sich über das Monopoly-ähnliche Netzwerkspiel Atlantik freuen, während risikofreudige Zocker bei der Black-Jack-Variante Megami virtuell Haus und Hof verspielen – oder gewinnen. Nette Unterhaltung für zwischendurch bietet Klickety, ein ksame-ähnliches Spiel, bei dem es gilt, anstelle von Kugeln gleichfarbige Steine vom Spielfeld zu entfernen. Ebenfalls neu hinzugekommen ist Kolf, bei dem es sich, wie das Wortspiel des Namens schon verrät, um ein Golfspiel handelt. Abwechslungsreiche Kurse in verschiedenen Schwierigkeitsstufen wollen bezwungen werden, und bis man den richtigen Schwung und Abschlagwinkel heraus hat, vergeht einige Zeit. Hat man alle Golfplätze mit einem Ergebnis unter Par abgeschlossen, lädt der Platz-Editor zur Erstellung neuer Herausforderungen ein.
Vernetzt
Linux ohne Netzwerk ist kaum vorstellbar, so dass KDE auch in diesem Bereich einiges an Unterstützung für den Benutzer zu bieten hat. Von den schon immer im kdenetwork-Paket vertretenen Programmen hat wohl KMail die meisten Neuerungen und Verbesserungen erfahren. Worin die neue Version sich von der alten unterscheidet, lesen Sie unter [3] nach. Diese Verbesserungen sind ebenso wenig verwunderlich wie jene im korganizer, der Bestandteil des kdepim-Pakets ist – sollen doch beide Pakete in der folgenden KDE-Version 3.2 eine Symbiose als Groupware-Anwendung eingehen.



