Schon seit langer Zeit zieht ein großes unbemanntes Raumschiff durch das All. Wann immer es in die Nähe eines unbekannten Planeten gerät, baut es in seiner mobilen Roboterfabrik einen kleinen Erkundungsroboter zusammen und schickt ihn auf die Oberfläche. In Beep übernimmt der Spieler die Kontrolle eines dieser Roboter. Der kleine Blecheimer rollt mit seinen gefederten Rädern flink auch über unwegsames Gelände und schwimmt sogar, wenn es denn unbedingt sein muss. Sollte doch einmal ein größerer Gesteinsbrocken im Weg liegen, katapultiert sich der Roboter mit einem kleinen Raketenrucksack gekonnt durch die Luft.
Feuer frei
Der besondere Clou liegt jedoch in der eingebauten Anti-Schwerkraft-Kanone. Mit ihr kann der Roboter Gegenstände auf- und an anderer Stelle wieder ablegen. Auf diese Weise lassen sich nicht nur Hindernisse aus dem Weg räumen, sondern auch Rampen bauen oder Steine als Geschosse gegen Feinde schleudern. Die sind übrigens nicht nur zahlreich, sondern auch gemein: Während einige den Roboter nur den Weg versperren, schießen andere schon von Weitem mit futuristischen Kanonen auf ihn (Abbildung 1). Glücklicherweise ist der kleine Erkundungsroboter nicht ganz wehrlos und kann seinerseits mit einem eingebauten Gewehr zurückschießen. Dessen Munition steht zwar unbegrenzt zur Verfügung, nach 32 Schuss muss man jedoch nachladen, was ein paar Sekunden wertvoller Zeit kostet. Fällt der Roboter in eine tiefe Felsspalte, lässt sich von Felsen zerquetschen oder von Feinden mit Geschossen durchsieben, produziert das Raumschiff automatisch einen neuen Roboter und setzt ihn am letzten, mit einem Fähnchen gekennzeichneten Speicherpunkt ab.
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