Themes

Leider haben die Gnome-Entwickler wie auch schon beim Wechsel von Gnome 1 auf Gnome 2 sämtliche Einstellmöglichkeiten noch weiter zusammengestrichen, was den Desktop insgesamt vereinfachen soll. Bei Gnome 3 lassen sich die Größe und Position der Shell-Elemente nicht verändern. Außerdem gib es in Gnome 3 keine Möglichkeit mehr, das Aussehen der Oberfläche über Themes anzupassen. Auch die Schriftgröße können Sie nur in groben Schritten vorgeben, allerdings hat sich die Option dazu bei den Einstellungen zur Barrierefreiheit versteckt. Was Themes angeht, ist KDE ein Eldorado für Konfigurationsjunkies. Zum Herunterladen neuer Themes öffnen Sie Systemeinstellungen / Erscheinungsbild der Arbeitsfläche. Hier können Sie sich mit den mitgelieferten Arbeitsflächendesigns und/oder Fensterdekorationen vergnügen oder neue Dekorationen und Designs mit Hilfe der jeweiligen Schaltfläche aus dem Internet herunterladen.

Tweaken

In einem Punkt sind sich die Gnome-3-Kritiker einig: Über das Zusammenstreichen von Einstellungsmöglichkeiten kann man sicher streiten, aber die in Gnome 3 eingebauten Automatismen gegen vielen Anwendern zu weit. So wechselt etwa Gnome 3 beim Schließen des Notebook-Deckels automatisch in den Bereitschaftsmodus, was Konsequenzen für aktive Downloads oder Chat-Kanäle hat. Wer sich damit überhaupt nicht arrangieren kann, muss Gnome 3 dieses Verhalten mit Hilfe des Gnome-Tweak-Tools abgewöhnen (Abbildung 6). Das Programm wurde bereits kurz vor der offiziellen Freigabe von Gnome 3 fertiggestellt und kann auch eine Reihe weiterer Optionen setzen, für die das Control-Center von Gnome 3.0, das Sie über das Benutzermenü oben rechts erhalten, keine Einstellmöglichkeiten bietet. So können Sie mit dem Tweak-Tool dafür sorgen, dass der Desktop wieder Icons aufnimmt, Ihre Fenster mit Knöpfen zum Minimieren und Maximieren versehen und auf die verwendeten Fonts Einfluss nehmen. Das Gnome-Tweak-Tool können Sie mit der Paketverwaltung Synaptic nachinstallieren.

Abbildung 6: Nur mit dem Umweg über das Tweak-Tool finden eine Reihe wegoptimierter Einstellungen zurück, etwa die Möglichkeit, Icons auf dem Desktop abzulegen.

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