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Zugriffskontrolle

Die neuen Features von KDE 4.4: Teil 3 – KAuth

Usability

KAuth kann sich das Passwort auch für einige Zeit merken, auch dies ist hierbei berücksichtigt. Hierbei wird KAuths Beitrag zur Benutzerfreundlichkeit sichtbar. Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit stehen oft in einer Konfliktstellung – wenn man ein sicheres System haben möchte, muss man sich halt auch mit einigen Unbequemlichkeiten abfinden können. Indem Passwortabfragen auf das notwendige beschränkt werden, man aber für potentiell kritische Änderungen in jedem Fall das Passwort abfragt, kann eine auf das Benutzerprofil abgestimmte Konfiguration erstellt werden, und somit dem Benutzer nur wo nötig in seinem Arbeitfluss aufhält.

KAuth verbessert auch einige Aspekte der User Experience unter Linux. Es erlaubt ihnen, Systemeinstellungen grafisch vorzunehmen und bietet dabei intuitiv in die Oberfläche eingebundene Authentifizierung. Neben der Integration zwischen grafischer Oberfläche und System, bringt KAuth auch den Vorteil mit, dass Programme sich nahtlos auch in andere Desktopumgebungen einfügen. Dank PolicyKit fällt ein KDE-Programm, dass KAuth benutzt auch unter GNOME voll funktionsfähig ist, und auf die in GNOME integrierte Passwortabfrage zurückgreift. GNOME oder GTK+ Programmen benutzen unter KDE den KAuth Mechanismus. Auch dies geschieht unsichtbar für den Benutzer und resultiert damit in einem konsistenten Umgang mit Programmen verschiedener Herkunft.

Für die Zukunft planen die KDE-Entwickler auch das Bearbeiten von Dateien anderer Benutzer über KAuth zu vereinfachen. Damit kann man umständliche Workflows, wie zum Beispiel das Ändern der Rechte, oder das Starten von Programmen unter einem anderen Account elegant umgehen.

Abbildung 4: Der Anwenden-Knopf mit einem Schlüssel-Symbol zeigt an, dass ein Passwort erforderlich ist.

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