Zugriffskontrolle
Die neuen Features von KDE 4.4: Teil 3 – KAuth
Sicher abschießen, installieren
Eine der ersten Komponenten des KDE Plasma Desktops, die vom neuen KAuth Framework Gebrauch machen, ist die Systemüberwachung. Der KDE System Monitor, den Sie über [Strg+[Esc] öffnen können, bietet Ihnen die Möglichkeit Applikationen zu beenden. Dies kommt dem kill-Kommando unter Linux gleich. Beenden Sie hier, einen Prozess, den Sie unter einem anderen Benutzerkonto gestartet haben, meldet sich KAuth mit einem Passwortdialog, der dann im Hintergrund kill mit den benötigten Rechten ausführt. Ein weiterer Bereich, in dem Ihnen KAuth begegnet ist der Paketmanager. Hier wird die Installation neuer Programme für den Benutzer flexibler gemacht. Wie dies genau umgesetzt ist, wird in den kommenden Ausgaben der verschiedenen Linux Distributionen deutlicher werden.
Wer darf was?
KAuth bietet vollständige Kontrolle über die Rechte für die verschiedenen Benutzer. So kann man über den Konfigurationsdialog in den System Einstellungen einstellen, wer was darf, oder auch ungewünschte Passwortabfragen abstellen. Für jede einzelne Aktion stellt KAuth dabei die Optionen bereit, die Aktion entweder allen Benutzern zu erlauben, nur an einer lokalen Konsole angemeldeten Benutzer die Aktion zu erlauben, oder sie nur Administratoren zuzugestehen. Gleichzeitig kann man sich dafür entscheiden, das Passwort für einige Zeit zu cachen, oder aber wirklich jedesmal nach dem Passwort zu fragen.



