Home / Online-Artikel / Spiel zum Wochenende: Rezerwar von Bertrand Janin

Top-Beiträge

Flyer mit Scribus und GIMP druckereigerecht erstellen
(242 Punkte bei 9 Stimmen)
Deep Purple
(240 Punkte bei 10 Stimmen)
Power7 auf der CeBit
(211 Punkte bei 7 Stimmen)
Mandriva-Navi
(188 Punkte bei 5 Stimmen)
"Wir würden es wieder tun!"
(179 Punkte bei 5 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Partner-Links:

PC + Linux Hilfe finden Sie unter pchilfe.org
Shopping
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 7000 Shops,
2.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Gutscheine und Gewinnspiele.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Bei Freeware bietet Ihnen kostenlose Software Downloads von Programmen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Rohrverleger

Spiel zum Wochenende: Rezerwar von Bertrand Janin

Das Denk- und Reaktionsspiel Rezerwar bietet eine pfiffige Mixtur aus Tetris und Pipe Mania.

Im Spiel Rezerwar produziert eine Fabrik unaufhaltsam Rohrleitungsstücke, die nach und nach in einem großen Schacht nach unten fallen. Bevor sie den Boden erreichen, darf sie der Spieler rotieren und im Schacht horizontal verschieben. Sobald eine Verbindung mit der linken oder rechten Bergwerkswand besteht, fließt blaues beziehungsweise grünes Wasser durch das gebildete Pipelinestück.

Das Tutorial beginnt zunächst mit den Grundlagen: Hier muss man lediglich gerade Rohre in das Teilstück einfügen.

Kann man letzteres zudem noch irgendwie abschließen, beispielsweise durch ein spezielles Endstück, verschwindet die Leitung, woraufhin wiederum alle darüber liegenden Rohrteile nach unten purzeln. Für jede komplettierte Wasserleitung schreibt Rezerwar Punkte gut – je länger die Pipeline, desto mehr Punkte gibt es. Den Rohrleitungsbau erschweren grabwütige Maulwürfe, im Schacht herumliegende Felsbrocken und natürlich der stetige Rohr-Nachschub, wobei man bei anhaltender Spieldauer in der Fabrik gnadenlos das Produktionstempo erhöht.

Spezialitätenteller

Neben den unterschiedlichsten Rohrformen produziert die Fabrik ab und an auch Dynamit, mit dem man eine komplette Zeile oder Reihe im Schacht eliminiert. Für diese Aufräumaktion erhält man jedoch keine Punkte. Der ebenfalls hin und wieder ausgespuckte „Medic Cube“ besitzt sogar zwei Funktionen: Zunächst verwandelt er alle Rohre in seiner Umgebung in „Kreuzungen“, also Rohre, die das Wasser nach oben und unten, sowie seitlich leiten. Darüber hinaus repariert er durch Maulwürfe zerstörte Leitungselemente, wofür man übrigens ein paar Sonderpunkte erhält. Letztere bekommt auch, wer die Finger von der Tabulator-Taste lässt, die ein Element zurückstellt.

In der Denkblase zeigt die Fabrik, welches Rohrelement sie als nächstes produziert.

Schafft man es, eine Rohrleitung von der linken zur rechten Wand zu ziehen, färbt sich das Wasser rot. Anschließend löst sich die gebaute Pipeline nicht nur selbst auf, sondern befördert auch gleich noch alle Elemente darunter ins Nirvana. Entsprechend viele Punkte erhält man auf seinem Konto gutgeschrieben.

Installation

Das Spiel selbst ist rasch installiert: Zunächst stellt man über den Paketmanager sicher, dass gcc, make, sowie die Entwicklerpakete der SDL-Bibliothek (unter Ubuntu im Paket libsdl1.2debian und libsdl1.2-dev) und SDL_Mixer (libsdl-mixer1.2 und libsdl-mixer1.2-dev) eingespielt sind. Anschließend lädt man sich das kleine Rezerwar-Archiv von seiner Homepage, entpackt es und ruft in einem Terminalfenster

./configure; make; sudo make install

auf. Das fertige Spiel startet man dann per rezerwar. Die Steuerung erfolgt über die Pfeiltasten, einzelne Rohre dreht die Leertaste.
Einsteiger sollten unbedingt das angebotene und schön gestaltete Tutorial einmal durcharbeiten, die Lektüre der Dokumentation in Form einer mageren README-Datei (im doc-Verzeichnis) ist nur ein mangelhafter Ersatz.

Komplexe geologische Gegebenheiten erfordern flinke Finger.

Kommentare
Einem Freund empfehlen    Druckansicht

Wertung: 119 Punkte (7 Stimmen)

Infos zum Autor

Tim Schürmann

Tim Schürmann ist Diplom-Informatiker und derzeit als freier Autor unterwegs. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Homepage unter www.tim-schuermann.de.


Tipp der Woche

Daisy das Dock
Marcel Hilzinger, 15.03.2010 08:09, 0 Kommentare

Es gibt zahlreiche Versuche, das traditionelle Panel durch ein optisch ansprechenderes oder anders gestaltetes Dock zu ersetzen. Die meisten Docks sind allerdings lediglich ein Imitat des Mac-...

Aktuelle Fragen

Computer schaltet nicht aus
Jens Döring, 15.03.2010 02:33, 2 Antworten
Hallo, ich nutze openSUSE 11.2 und habe seit einem Update folgendes Problem: - Computer schal...
ixquick.com
des pastscho, 13.03.2010 14:42, 1 Antworten
Hallo Leute Was haltet ihr von ixquick.com ? Die schreiben datenschutzfreundlichste Suchmasch...
gnome-panel CPU-Last 100%
Enrico Päschke, 09.03.2010 14:15, 4 Antworten
Hallo, ich verwende Gnome (2.28) und Debian Testing. Seit kurzem habe ich das Problem, dass de...
Schreibschutz aufheben
Christoph-J.Walter , 08.03.2010 10:31, 3 Antworten
Ich habe eine Mail mit Anhang (seriös) erhalten. Das Dokument ist schreibgeschützt. Ich möchte ab...
gnome-desktop unaufgefordert installiert
hans kellermann, 28.02.2010 13:05, 6 Antworten
Hi Linuxers, (SUSE 11.2, KDE4.4.0) updater-applet hatte einen großen Schwung an neuen updates, d...