Pogo-Tänzer
DockStar von Seagate mit Pogoplug-Support
Unklarheiten
Die Vorteile des Dockstars sind zugleich auf die größten Nachteile: Durch die Verknüpfung mit dem Pogoplug-Dienst ist der Zugriff per Internet von Pogoplug abhängig. Das Abo läuft hingegen nach 365 Tagen aus. Auf der Produktverpackung steht dazu lediglich, dass der Kaufpreis ein Ein-Jahres-Abo enthält und später zusätzliche Kosten anfallen können. Über die tatsächlichen Gebühren schweigt sich die deutsche Produktseite [6] bislang aus, die amerikanische Site von Seagate [7] spricht von rund 30 US Dollar pro Jahr. Wer die Dienste von Pogoplug nutzen möchte, fährt somit mit dem Original-Gerät von Pogoplug besser, da dieses im Unterschied zum Dockstar lebenslangen Online-Zugriff enthält, nicht nur ein Jahresabo.
Beim DockStar handelt es sich zudem um eine Hardware, die zwar dem SheevaPlug [8] und damit auch dem Pogoplug zwar sehr ähnlich ist, aber nicht identisch. Auch gibt es um das Gerät bislang keine Hacker-Gemeinde wie beim Pogoplug [9]. Ohne Zugriff auf das Linux-System macht das Mini-Mainboard mit ARM-Prozessor aber nicht wirklich Spaß. Als Vorteil bleibt beim DockStar somit nur noch die passende Craddle für FreeAgent-Go-Laufwerke – ein zugegebenermaßen praktisches Feature aber kein wirklich überzeugender Kaufgrund.
Infos
[1] Marvell-Controller: http://extranet.marvell.com/products/embedded_processors/kirkwood/index.jsp
[2] DDR2-RAM von Nanya: http://www.nanya.com/NanyaAdmin/GetFiles.ashx?ID=485
[3] Ethernet Controller: http://pdf.dzsc.net.cn/88888/200831911629170.pdf
[4] Pogoplug-Startseite: http://my.pogoplug.com/view.html
[5] Pogoplugfs: http://www.pogoplug.com/downloads/
[6] Deutsche Produktseite: http://www.seagate.com/www/de-de/products/external/freeagent/freeagent_dockstar/
[7] Englische Produktseite: http://www.seagate.com/dockstar/
[8] Sheeva-Plug: http://en.wikipedia.org/wiki/SheevaPlug
[9] Openpogo: http://www.openpogo.com/wiki/index.php5?title=Main_Page



