Krieg der Sterne
Das Spiel zum Wochenende: Galcon Fusion
Den kenn' ich doch
Galcon Fusion ist ein weiterer Nachfolger der Galcon-Reihe, die insbesondere auf dem iPhone Erfolge feierte. Standardmäßig kostet der kurzweilige Spaß 9.99 Dollar, eine Testversion steht auf der Galcom Fusion Homepage bereit. Dessen Archiv muss man lediglich entpacken und die Datei run_me starten.
Obwohl das Spiel ausschließlich eine karge, zweidimensionale Ansicht des Weltalls präsentiert, setzt es unter Linux eine aktivierte 3D-Grafikkarte voraus. Die Bedienung ist simpel: Mit einem Mausklick markiert man einen Planeten und dann das Ziel. Mehrere Himmelskörper gleichzeitig befiehlt man, in dem man mit der Maus einen Kasten um sie aufzieht. Eine Zahl auf den Planeten verrät die jeweils dort stationierten Raumschiffe. Das Mausrad stellt ein, welcher Prozentsatz der derzeit verfügbaren Schiffe angreifen soll.
Die Testversion enthält ausschließlich den Classic-Modus, die in Fusion neu hinzugekommenen sieben Spielvarianten, sowie die verschiedenen Mehrspielermodi bleiben der zahlenden Kundschaft vorbehalten. Farbenblinde Spieler dürfen dem Weltall eine für sie angenehmere Farbpalette überstülpen.
Fazit
Galcon Fusion konzentriert sich auf die grundlegenden Elemente eines Strategiespiels. Hier gibt es kein Basisbau, kein umständliches Ressourcenmanagement, kein langwieriges Aufrüsten der Raumschiffe. Diese Einfachheit ist Segen und Fluch zugleich: So wird das Spiel nach einer Weile äußerst monoton. Dennoch erzeugt es einen hohen Suchtfaktor, der einen immer mal wieder eine Runde wagen lässt. Die hohe Spielgeschwindigkeit sorgt insbesondere in Mehrspielerpartien für einen ständig ansteigenden Adrenalinpegel und feuchte Hände. Der Preis ist allerdings für das Gebotene zu hoch.
Galcon Fusion
| Bezugsquelle: | http://www.galcon.com/fusion/ |
| Entwickler: | Phil Hassey |
| Lizenz: | Kommerziell |
| Preis: | 9,99 Dollar |
| Voraussetzungen: | Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik |



