Das Spiel zum Wochenende: Chicken Invaders 3 von den InterAction-Studios

Hühnerfrikassee

Hühnerfrikassee

05.09.2009
Hühner lassen sich auf vielerlei Arten schmackhaft zubereiten. Das haben ganz offenbar auch ihre außerirdischen Verwandten mitbekommen und wollen als Rache die Welt übernehmen. Ein einsamer Held weiß dies jedoch mit seinem kleinen Raumschiff zu verhindern.

Chicken Invaders: Revenge of the Yolk erzählt den bereits dritten Invasionsversuch der intergalaktischen Super-Hühner. Während der erste Teil nur für Windows erhältlich war, durften Linux-Benutzer bereits die zweite Angriffswelle abwehren.

Aufgewärmtes

Die Spiele selbst sind eine aufgebohrte Mischung aus Space Invaders und den klassischen Shoot-em-ups aus den 80er Jahren, garniert mit einer mehr oder weniger komischen Hintergrundgeschichte. Am Steuer eines Raumschiffs feuert man einfach auf alles, was sich bewegt und weicht dabei möglichst den Eiergeschossen der Gegner aus. Wer die immer mal wieder achtlos herumliegenden Geschenkpakete einsammelt, erhält nützliche Rüstungsgenstände für seinen fliegenden Untersatz. Genügend gebratene Hähnchenschenkel bringen zudem dicke Raketen ein.

Der Todesstall (hier links im Bild) vernichtet mit seinen Laserstrahlen alles, was ihm in die Quere kommt.

Die einfallenden Hühnerhorden greifen in Wellen an, bilden dabei unterschiedliche Angriffsformationen und lassen sich immer wieder neue Tricks einfallen. Am Ende eines jeden Levels steht zudem ein größerer Endgegner, der sich nur mit viel Geduld und einer wohl überlegten Strategie in den Hühnerhimmel schicken lässt. Das eigene Schiff steuert man mit der Maus oder wahlweise den Pfeiltasten, die linke Maus- beziehungsweise Leertaste geben Primärfeuer, die rechte oder [Eingabe] schießt Raketen ab.

Am Ende eines jeden Levels wartet ein Boss-Gegner. Seine verbrauchte Lebensenergie zeigt der Balken am oberen Bildrand.

Kitchen Stories

Zwischen den einzelnen Runden treiben kurze, selbstablaufende Filmchen die Hintergrundgeschichte voran. Der dritte Teil knüpft dabei konsequent an seine beiden Vorgänger an: Das hartnäckige Federvieh bastelt kurz hinter der Sonne an einem Todesstall, der natürlich die Erde mit seiner geballten Feuerkraft endgültig auslöschen soll. Obwohl nach den ersten beiden Abenteuern ausgehungert, tritt der Held in seiner fliegenden Kiste gegen das überdimensionale Ei an – und wird dabei prompt von einem schwarzen Loch ans andere Ende der Galaxie geschleudert.

Dank der Mehrspielermodi darf man auch gemeinsam mit Freunden gegen die hereinfallenden Hühner vorgehen – entweder über ein Netzwerk, das Internet oder mit bis zu vier Spielern an einem Computer. Den erzielten Highscore darf man zudem auf die Chicken Invaders Homepage hochladen und sich so mit anderen Spielern auf der ganzen Welt messen.

Die Hühner fliegen immer neue Angriffsformationen.

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