Free/Open-Source-NAS und Small Business Server im Schnelltest

ClearOS

Im Installer haben die Entwickler den Langsam-Formatierer standardmäßig aktiviert. So dauert die Formatierung des 300-Gbyte-Dateisystems eine halbe Stunde - wer ClearOS installieren will, sollte ich schlau machen, ob dies vor der Installation irgendwo deaktivierbar ist. Nach der Grund-Installation sieht der Anwender eine browserähnliche grafische Konfiguration, die als einzige von allen Systemen auch in Deutsch verfügbar ist. Es gibt sehr umfangreiche Möglichkeiten, ClearOS hat den höchsten Funktionsumfang aller getesteten Systeme. Für meinen jetzigen gewünschten Einsatzzweck ganz klarer Overkill, aber man weiss ja nie, was die Zukunft bringt. Ohne Anleitung/Support ist eine ClearOS-Einrichtung jedoch nicht zu bewältigen. Das Sytem ist mit 699 herunterzuladenden MBs für das ISO-Image wie zu erwarten war die Speicher-Sau im Kurztest. Leider konnte ich ClearOS nicht umfangreicher testen, es war doch schon spät, der interessierte User muss das für sich selbst evaluieren.

Fazit

Im NAS-/SBS-Bereich gibt es mittlerweile genug angepasste Linux/BSD-Lösungen, mit denen man je nach Anwendungsfall zum geeigneten Ergebnis kommen kann. Der Griff zum proprietären System ist nur noch selten nötig. Aus dem Füllhorn der aufgezeigten Lösungen kann der Anwender sich die geeignetste Distribution frei herauspicken.

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Kommentare
Nexenta ZFS-Server ab 1GB RAM
Günther Alka (unangemeldet), Freitag, 06. August 2010 15:01:32
Ein/Ausklappen

Nexenta ZFS - Server
hat in etwa die gleichen Hardware-Vorraussetzungen wie Ubuntu, also Arbeitsspeicher ab 1GB und Systemplatte (auch USB-Stick) ab 4 GB. Nexenta ist ja auch quasi Ubuntu mit Opensolaris Kernel.

Was Datensicherheit, Handling und Erweiterbarkeit des Datenpools, Vermeiden von schleichenden Speicherfehlern ("Datenrost") , Windows ACL's aber auch anderes wie z.B. ISCSI (z.B. für Apples Time-machine) angeht, spielt Opensolaris und damit auch Nexenta in einer komplett anderen Liga und ist den anderen in vielen Punkten Jahre voraus. Von der OS-Installation geht es sicher so einfach wie Ubuntu, anderes wie z.B. den SMB-Server aufsetzen, geht sogar erheblich einfacher.

Setup: http://193.196.158.121/napp-it.pdf
Testinstallation: http://www.napp-it.org/pop.html

gea


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