Home / Online-Artikel / Dell fürs Business

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(263 Punkte bei 23 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Dell fürs Business

Latitude E4300 mit Latitude ON Reader im Test

08.01.2009 Dell verbaut in einigen Business-Notebooks das Schnellstart-Betriebssystem Latitude ON. Die LinuxCommunity testete einen Latitude E4300 mit dem On Reader.

Beim Latitude ON handelt es sich um ein sehr abgespecktes Linux-System, welches Zugriff auf E-Mails, Kontakte und Termine aus Microsoft Outlook erlaubt. Im Gegensatz zum On Writer, der den kompletten Zugriff ermöglicht und auch das Versenden von Mails erlaubt, synchronisiert der On Reader lediglich die lokalen Outlook-Daten zum Lesen. Schreiben ist nicht möglich.

Vista-Crashkurs

Unser Testgerät war im Auslieferungszustand mit Windows Vista Business bestückt. Beim versuchten Start des On Readers erhielten wir deshalb nur eine Fehlermeldung, wonach auf dem Rechner der On Reader noch nicht eingerichtet sei. Zum Glück war Windows noch auf der Platte, wir versuchten deshalb über das entsprechende Setup-Programm den On Reader einzurichten. Konsequenterweise funktioniert der Setup-Assistent nur, wenn auf dem Rechner Outlook vorhanden ist. Der komplette Test begann somit mit der Installation der Testversion von Microsoft Office 2007, um an Outlook zu gelangen. Nach rund zwei Stunden konnten wir dann endlich das Setup des Latitude On Readers starten.

Den On Reader muss man zunächst unter Windows einschalten.

Einige Sites im Internet erwähnen, dass es sich beim Dell-Linux-System um eine Suse-Linux-Enterprise-Version handle. Dies stimmt allerdings nicht. Das Latitude-On-System läuft nicht auf der Core-2-Duo-CPU des E4300, sondern auf einem separaten ARM-Prozessor. Suse Linux Enterprise gibt es aber nicht für die ARM-CPU. Das Latitude-On-System ist vielmehr eine Entwicklung von Dell in Zusammenarbeit mit Cyberlink, wie der Über-Dialog verrät.

Von Cyberlink entwickelt, mit Hilfe von Community-Software.

Es benutzt zudem nicht die eingebaute Festplatte, sondern einen separaten Flash-Speicher, auf den Linux oder Windows-Vista keinen Zugriff haben.

Nach dem aktivieren des On Readers wollten wir ein paar Mails und Kontakte einrichten, dummerweise unterstützt diese Outlook-Version aber keine lokalen Postfächer (oder der Autor dieses Artikels war zu blöd, eines einzurichten), so dass die Screenshots nur leere Fenster zeigen.

Um den Rechner im Latitude-On-Reader-Modus zu starten, bringt das E4300 zwei Einschaltknöpfe mit. Der normale Power-Button befindet sich ganz rechts, daneben der schmale Latitude-On-Button. Der Start des Mini-Linuxsystems dauert knapp zehn Sekunden, das System ist zudem mit einem Passwort vor Missbrauch geschützt.

Zwei Einschaltknöpfe für die zwei CPUs.

Nach dem Start erscheint ein einfaches Dialogfenster mit drei Buttons in der Mitte für die Auswahl von E-Mails, Kalender und Adressbuch. Welches Modul der On Reader beim Start anzeigen soll, lässt sich wiederum nur unter Windows festlegen.

Das Kalender-Modul des Latitude-On-Reader.

Linux-Support

Das Latitude-On-System bietet weder eine Shell noch den Zugriff auf virtuelle Konsolen an. Es eignet sich damit relativ schlecht als Spielwiese. Besser sieht es mit dem eigentlichen Notebook aus. Es bringt unter dem 6-Zellen-Akku einen SIM-Kartenslot mit, eignet sich somit auch für das mobile Browsen. Die Akkulaufzeit des hinten ca. zwei Zentimeter herausragenden Akkus gibt Dell mit sechs Stunden an, unter Linux erreichten wir gut vier Stunden, Windows-Vista-Nutzer berichten von maximal fünf Stunden.

Die Installation von Fedora 10, OpenSuse 11.1 und Mandriva 2009 bereitete in den Tests keine Schwierigkeiten, lediglich der WLAN-Schalter funktioniert nicht korrekt: Ist das WLAN-Modul beim Start nicht aktiviert, lässt es sich auch nachträglich nicht mehr einschalten. Weitere Features des ca. 1600 Euro teuren 13-Zoll Notebooks: Bluetooth 2.0, beleuchtete Tastatur und automatische Helligkeitsregelung des Displays durch Lichtsensor (lässt sich ausschalten). Sämtliche Features lassen sich über die zugehörigen [Fn]-Tasten auch unter Linux ein- und ausschalten.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare
Doch kein ARM-Prozessor
Marcel Hilzinger, Freitag, 09. Januar 2009 10:50:21
Ein/Ausklappen

Ich habe über Nacht nochmals die Akkulaufzeit mit dem Latitude Reader getestet. Nach 5,5 Stunden ging der Rechner aus. Das Reader-Betriebssystem läuft somit auf der Core-2-Duo-CPU, nicht auf einem separaten Prozessor. Immerhin tritt das Polling-Problem mit der Festplatte unter dem Latitude-On-System nicht auf, der Lüfter arbeitet zudem mangels Belastungsmöglichkeit immer auf der niedrigsten Stufe. Dadurch vermutlich auch die bessere Akkulaufzeit.

Der separate Latitude ON Writer soll auf einer Mini-PC-Card kommen, darauf dürfte sich dann vermutlich auch der ARM-Prozessor befinden.


Bewertung: 211 Punkte bei 35 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
-
Re: Doch kein ARM-Prozessor
Ercan Kockan (unangemeldet), Dienstag, 28. Juli 2009 01:46:44
Ein/Ausklappen

Hallo Marcel,

habe den Artikel leider erst heute gelesen.
Du schreibst "ein Testgerät mit dem On Wirter erhalten wir voraussichtlich im Februar".... Habt Ihr denn das Testgerät bekommen ? Wir haben Ende 2008 ein Latitude E4200 für unseren Geschäftsführer gekauft. Dell hatte uns damals versprochen, innerhalb von wenigen Wochen, den "Writer" nachzuliefern. Seitdem verschiebt sich der Erscheinungstermin ständig. Wir hatten dieses Notebook unter anderem, wegen dieser Funktionalität gekauft. Der "ON Reader" ist eigentlich uninteressant, weil die Möglichkeit fehlt, über HDSPA mit Exchange zu synchronisieren.
In einem anderen Artikel schreibst Du, dass der "Writer" evtl. September auf den Markt kommen wird. Ich hoffe nur, dass unser Latitude E4200 dann irgendwie mit dieser Funktion erweitert werden kann.

Viele Grüße
Ercan


Bewertung: 177 Punkte bei 14 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
-
Re: Doch kein ARM-Prozessor
Marcel Hilzinger, Donnerstag, 30. Juli 2009 21:36:06
Ein/Ausklappen

Hallo Ercan,
ich war letzte Woche bei Dell auf einem Entwicklertreffen und da hieß es, dass der On Writer im September kommt. Inwieweit sich bestehende Latitude-Modelle upgraden lassen weiss ich nicht, aber durch die zusätzliche CPU dürfte das eher schwierig sein...


Bewertung: 136 Punkte bei 11 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht

4249 Hits
Wertung: 137 Punkte (22 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

Zum Blog von Marcel Hilzinger →


Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...