Das Spiel zum Wochenende: KeeperRL

Das Spiel zum Wochenende: KeeperRL

Kerkermeister

12.04.2014
Der polnische Programmierer Michał Brzozowski reanimiert den alten Klassiker Dungeon Keeper. In seiner kostenlosen Variante des Strategiespiels bekommt der angehende Kerkermeister sogar noch ein paar Rollenspielelemente hinzu, muss im Gegenzug aber auch mit einer kargen 2D-Grafik leben.

Da experimentiert man nur einmal mit etwas schwarzer Magie und schon wird man von den Bewohnern aus dem Land Sylvarah geschmissen. Als einzig angemessene Rache kommt natürlich nur die komplette Zerstörung des Landes infrage. Da die Bewohner jedoch recht wehrhaft sind, empfiehlt es sich zunächst eine kleine Armee des Bösen aufzubauen.

Zu Beginn des Spiels markiert der Spieler mit der Maus die Gebiete gelb, die dann die Imps abbauen beziehungsweise freilegen sollen.

Bob, der Baumeister

Zu Beginn stehen dem Spieler nur ein paar lausig kämpfende Imps zur Seite. Um weitere Schergen herbeizubeordern, muss eine möglichst beeindruckende unterirdische Festung her. Da passt es gut, dass die Imps extrem geschickte Baumeister sind. Der Spieler muss lediglich den Grundriss auf der Landkarte einzeichnen und schon buddeln die kleinen Imps munter drauf los. In den entstandenen Höhlen stellt man ein paar Betten auf, richtet noch eine Schatzkammer für das erbeutete Gold ein und beschwört dann munter neue Monster herbei.

In den so entstehenden Räumen platziert man dann unter anderem Betten für die herbeigerufenen Monster und Schatztruhen für die zukünftige Beute.

Wie in einem Rollenspiel besitzt jeder Fiesling ganz bestimmte Eigenschaften. So gibt es Monstertypen, die besonders schnell laufen, sich dafür aber nicht ganz so optimal gegen die Einwohner des Dorfes verteidigen können. Um diese Eigenschaften zu verbessern, richtet man am besten noch einen Trainingsraum ein.

Sobald man eine Armee aufgebaut, trainiert und ausgerüstet hat, kann man über eines der Monster die Kontrolle übernehmen und dann damit wie in einem Rollenspiel die Gegner angreifen.

Baustoffhandel

Sämtliche Einrichtungsgestände müssen die Imps allerdings aus verschiedenen Baumaterialien zusammensetzen. Die Betten und Schatztruhen bestehen beispielsweise aus Holz. Das wiederum müssen die Imps im nahegelegenen Wald schlagen. Eisenerz für Waffen und Fallen finden die Imps hingegen tief im Berg. Diese Ressourcen sind zudem begrenzt: Geht der Baumbestand zuneige, müssen die Imps in die weiter entfernten Wälder düsen – wo ihnen wiederum die Einwohner Sylvarahs ans Leder wollen. Als wäre das noch nicht genug, darf man als verstoßener Fießling nur im Berg des Königreichs buddeln – und dessen Platz ist begrenzt. Folglich muss man sich gut überlegen, wie groß man die einzelnen Zimmer ausbaut.

Die Leichen besiegter Gegner schleppen die Imps auf den Friedhof. Dort kann man sie dann …

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