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12-Zoll-Netbook von Samsung

Das NC20-Netbook im Linux-Test

27.04.2009 Netbooks mit einem 12-Zoll großen Display gehören weiterhin zu den Ausnahmeerscheinungen. Die LinuxCommunity hat sich das NC20 von Samsung unter die Lupe genommen.

Bislang bot nur Dell mit dem Mini 12 ein Netbook mit einer Bildschirmdiagonale von 12 Zoll und einer Auflösung von 1280 x 800 Bildpunkten an. Seit ein paar Monaten gibt es nun von Samsung ein Konkurrenzprodukt. Es heißt NC20 und benutzt anstelle der üblichen Atom-CPU ein VIA-Mainboard mit entsprechender CPU, VX800-Chipsatz und integrierter Chrome-9-Grafik.

Außen flott

Das NC20 kommt mit einem relativ stark spiegelnden aber auch sehr hellen Display. Der Einschaltknopf befindet sich nicht an der gewohnten stelle, sondern wie beim Aspire One im rechten Scharnier. Bei den Schnittstellen hat Samsung nicht sehr viel Kreativität gezeig: mit 3 x USB 2.0, Audio-In/Out, VGA-Out, einer 1.3-Megapixel-Webcam und einem Kartenleser an der Frontseite bietet das Netbook nur die Standard-Ausstattung. Im Inneren ist neben dem WLAN-Modul zusätzlich auch ein Bluetooth-Adapter vorhanden. Einen SIM-Kartenslot für eine UMTS-Verbindung bringt das Modell nicht mit.

Den Einschaltknopf hat Samsung im Scharnier untergebracht.

Als Festplatte kommt eine traditionelle 160-GByte-Festplatte zum Einsatz. Der RAM-Slot ist mit einem 1-GByte-Modul vorbestückt und lässt sich bis zu 2 GByte ausbauen. Der 6-Zellen-Akku mit 5200 mAh hält je nach Nutzung zwischen 4 und 5 Stunden durch.

Sehr gut gefiel uns am Gerät die Wartungsklappe an der Netbook-Unterseite. Wer dem NC20 eine Solid State Disk spendieren oder den Hauptspeicher aufrüsten möchte, muss kein Techniker sein. Ebenfalls zu überzeugen vermochte die sehr angenehme Tastatur und das Touchpad. Einzig die Steuerungstasten und BildAuf BildAb sind etwas gar klein ausgefallen.

Die Festplatte oder den Hauptspeicher auszubauen, bereitet keinerlei Probleme.

SDD-Probleme

Als erstes wollten wir unser Testgerät mit einer Solid State Disk beglücken. Dummerweise weigerte sich das BIOS, diese zu erkennen. Eine kurze Recherche im Netz ergab, dass ich über die Tastenkombinationen [Fn]+[11] und [Fn]+[F12] zusätzliche Features des BIOS freischalten lassen. Hier lag denn auch der Hund begraben: UnterVIA_ADV war im Menü Advanced Chipset Control der Eintrag SATA GenI/II Control auf GenI gesetzt. Unsere SSD gehört aber der zweiten Generation an, weshalb wir den Eintrag auf auto setzten.

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Kommentare
noch ein Artikel
author (unangemeldet), Dienstag, 08. September 2009 20:48:44
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unter http://www.difficultdecisions.de findet sich ein weiterer artikel zum nc20


Bewertung: 168 Punkte bei 10 Stimmen.
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Frage
Arno (unangemeldet), Samstag, 09. Mai 2009 18:56:18
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Lassen sich LAN- und/oder WLAN-Modul mit vertretbarem Aufwand austauschen?


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Na, ich weiß nicht?
webman2k (unangemeldet), Samstag, 02. Mai 2009 14:12:32
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Für ein Netbook schon zu groß, für ein Notebook dank VIA Komponenten zu schwach.




Bewertung: 148 Punkte bei 15 Stimmen.
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Zu wenig zu teuer!
Vaettchen (unangemeldet), Mittwoch, 29. April 2009 11:50:16
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Ich verstehe nicht, warum die Leute so etwas kaufen.
Fuer beinahe dasselbe Geld und nur geringfuegig mehr Gewicht gibt es Maschinen mit

- Intel® Pentium® T4200 mit 2 x 2.0 GHz
- 4096MB DDR2 Speicher 667MHz (PC2-5300)
- 320GB Festplatte
- DVD Brenner Laufwerk
- 384MB Intel® GMA X3100 Grafik

(von www.one.de)

Hab' ich selber gekauft und fuer meine Tochter mit SabayonLinux eingerichtet. Auf den Fingerprint-Reader und die Webcam habe ich verzichtet, ich nehme an, echte Fans wuerden das auch zum Leben erwecken. SD-Card funktioniert ohne Fummeln ootb.




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Re: Zu wenig zu teuer!
Thorsten (unangemeldet), Mittwoch, 29. April 2009 18:17:28
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Das Gewicht liegt bei 2,6 kg, da kann von geringfügig keine Rede sein.

Ich hatte mal ein 10''-netbook von one. das hat mir im Prinzip gut gefallen - lediglich die Tastatur war klapprig: ich hab es zurück geschickt und mir statt dessen für (wesentlich) mehr Geld ein NC 10 besorgt. Mit der Tastatur bin ich da wesentlich glücklicher.


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Re: Zu wenig zu teuer!
vaettchen (unangemeldet), Mittwoch, 29. April 2009 21:27:08
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1.81 kg steht in den Daten auf der WebSeite - und so hat sich das Ding auch angefuehlt, als ich es in der Hand hatte.

Was ich eigentlich meine:

Der Leistungsunterschied zwischen den NetBooks am oberen Ende, und preiswerten "richtigen" Laptops wie dem von mir ausgegucktem, der ist so gering, dass ich persoenlich jederzeit lieber 300g mehr herumtrage und eine kuerzere Batterielaufzeit in Kauf nehme.

Ist natuerlich Geschmacksache - ich weiss aber nicht, ob jedem wirklich klar ist, zwischen was man sich entscheiden kann...

Natuerlich sollte man bei 100% Samsung mit besseren Bauteilen rechnen. Aber fuer mich waren, auch im professionellen Einsatz, die Dinger von one immer gut genug.


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Re: Zu wenig zu teuer!
Mera (unangemeldet), Dienstag, 26. Mai 2009 14:30:56
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Der Grund ist einfach:

Ich brauche keine 2*2Ghz oder 4GB Ram oder 320GB Festplatte. DVD Brenner mit mir herumtragen? Wozu DVDs brenne ich wenn überhaupt im Desktop.

Ein Laptop soll mobil sein - alles andere ist für mich Nebensache. Für alles andere gibts Desktops. Mit mehr RAM und CPU Leistung für weniger Geld versteht sich.
Je leichter je besser. Displaygröße ist Geschmackssache. Nicht jeder kann und mag mit 10" - mir reicht es, wenn ich dabei wie beim NC10 6 Stunden an meiner Seminararbeit im Zug tippen kann.

Btw: Ich kenne übrigens nicht viele Töchter die in der Lage sind 4 GB Ram auszulasten ;)

Wenn ich mir einen Desktopersatz kaufen würde (Was ich für 6 Monate auch hatte), dann sicher kein Netbook. Aber wenn Zielsetzung des Gerätes Mobilität ist, dann ist ein Netbook sicherlich eine gute Sache.


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Infos zum Autor

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

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