Das Live-System zum anonymen Surfen über das Tor-Netzwerk liegt in einer neuen Major-Version vor. Die aktualisiert den Unterbau auf Debian „Trixie“, komprimiert die Pakete mit dem Zstd-Algorithmus und verlangt ab sofort mindestens 3 GByte Hauptspeicher.
Distribution
Das französische Gaming-Linux-Projekt hat die erste stabile Version seiner eigenen Distribution vorgestellt. Sie basiert auf NixOS, kommt mit einigen Optimierungen und richtet sich vor allem an Spieler sowie Windows-Umsteiger.
Das KDE-Team arbeitet an einer eigenen Distribution namens KDE Linux – parallel zu dem bereits bestehenden KDE Neon. Die neue Distribution nutzt den Atomic-Ansatz, greift auf Arch-Pakete zurück und wirbt derzeit mit einer Banane.
Unter dem Codenamen „The Seven Sisters“ läuft die neue SparkyLinux-Version 8.0. Sie basiert auf dem noch recht frischen Debian 13.0 („Trixie“). Davon abgesehen haben die Entwickler trotz des Versionssprungs hauptsächlich Produktpflege betrieben.
Die Distribution Kaisen Linux Rolling basiert auf Debian und richtet sich vor allem an Administratoren beziehungsweise „Infrastructure Worker“. Die neue Version 3.0 ist gleichzeitig die letzte: Der Maintainer gibt das Projekt komplett auf.
Die Distribution HeliumOS arbeitet nach dem „Atomic“-Prinzip und basiert auf AlmaLinux. Die neue Version nutzt ab sofort Btrfs als Dateisystem und stellt auf die Zsh-Shell um. Darüber hinaus ist Docker standardmäßig an Bord.
Nachdem bereits die Vorversion die VPN-Technik WireGuard nachgerüstet hat, verbessert das Core Update 196 dessen Integration an zwei Punkten. Des Weiteren nutzt die Konsole ab sofort den Direct Rendering Manager (DRM).
Im Angesicht aussterbender Laufwerke sollen Probleme bei den optischen Bootmedien nicht mehr ein Fedora-Release verhindern. Darüber hinaus soll die Distribution kein Dual-Boot auf Intel-Macs unterstützen. Beide Vorschläge diskutiert gerade das Fedora-Team mit der Community.
Intel hat mit sofortiger Wirkung seine Distribution Clear Linux OS eingestellt. Ab sofort leistet die Firma weder Support, noch wird es Sicherheitsupdates geben. Wer das System benutzt, sollte schnellstmöglich auf eine andere Distribution umsteigen.
Die Community-Edition der Firewall-Distribution Relianoid liegt in einer neuen Version vor. Sie aktualisiert den Unternbau, kann endlich mit VPNs umgehen, arbeitet an verschiedenen Stellen flotter und unterstützt drei Cloud-Plattformen.
Das Live-System Rescuezilla vereinfacht mit seiner Benutzeroberfläche das Sichern und Klonen von Partitionen. Die neue Version holt zwei Programme zurück, aktualisiert den Unterbau und behebt vor allem einige Fehler.
Für das auf Debian basierende Sparky Linux stehen aufgefrischte Startmedien bereit. Die wiederum bringen durchweg nur aktualisierte Pakete mit. Eine gute Nachricht gibt es dennoch für GIMP-Anwender.
Soll das openSUSE-Team ihre Distribution weiterhin für 32-Bit-ARM-Systeme pflegen? Eine Antwort darauf möchte das Projekt im Rahmen einer kleinen Umfrage finden. Die läuft noch bis Ende Juli und ist offen für alle Teilnehmer.
Die Distribution CachyOS führt mit ihrem aktuellen Update einige nützliche Änderungen ein. Besonders profitieren dabei Anwender, die das System neu installieren, eine AMD-Grafikkarte besitzen oder Proton nutzen.
Meist erscheint das Live-System GParted immer zusammen mit einer neuen Version des namensgebenden Partionierungswerkzeugs. Die neue Version 1.7.0-8 bildet eine Ausnahme, bringt aber gleichzeitig kaum Neuerungen mit.
Die vor allem an Sicherheitsexperten und Pentester gerichtete Distribution Parrot OS frischt in erster Linie die enthaltenen Werkzeuge auf und offeriert in ihren Repositories Software von Microsoft. Darüber hinaus bereiten die Entwickler im Hintergrund die nächste große Version 7 vor.
Die auf Deepin basierende Fassung der Distribution ExTiX liegt in einer neuen Version vor. Die kommt ohne VirtualBox-Gasterweiterungen, läuft direkt im RAM und setzt Firefox anstelle des Deepin-Browsers ein.
Die Distribution Security Onion hilft vor allem beim Threat Hunting, Netzwerkmonitoring und Log Management. Die neue Version gibt Sicherheitsexperten weitere Hilfen in Form von Playbooks an die Hand, der kommerziellen Pro-Fassung steht zudem ein MCP-Server bereit.













