Das Kommandozeilentool „rget“ arbeitet ähnlich wie sein Kollege wget, verifiziert aber die heruntergeladenen Daten. Anwender können somit sicher sein, dass die Datei nicht manipuliert oder fehlerhaft ist.
Das Verfahren ist dabei auf die Mitarbeit der Download-Anbieter angewiesen: Wer eine Datei zum Download bereitstellt, veröffentlicht gleichzeitig in einem sogenannten Certificate Transparency Log einen Hashwert seiner Datei. Dabei hilft „rget“ auf Wunsch. Das Tool lädt dann später automatisch auch den Hashwert aus dem Log und prüft, ob er mit dem von ihm selbst berechneten Hashwert für die heruntergeladene Datei übereinstimmt.
rget liegt derzeit noch in einer ungetesteten Alpha-Version vor. Der Entwickler Brandon Philips rät daher noch von dem produktiven Einsatz ab. Gleichzeitig bittet alle Interessenten das Tool zu testen und ihm Feedback zu geben. Der Quellcode steht unter der Apache 2 Lizenz und ist auf GitHub zu finden.





