Ein Linux-System bietet komfortable GUI-Tools für fast alle Zwecke. Schneller und direkter läuft die Kommunikation über die Shell. Was auf den ersten Blick kryptisch ausschaut, gerät schnell zum gewohnten Handwerkszeug. Die Reihe “Gast in der Shell” hilft mit Tipps in loser Folge beim Einstieg.
Die Suche nach Dateien läuft über einen Befehl, dessen Name nicht passender sein könnte: find. Ruckzuck eingegeben, taucht schon das erste Problem auf:
find -name \*.txt ~/tmp/
find: Der Pfad muß vor dem Suchkriterium stehen: ~/tmp/
Was ist passiert? Ganz einfach, der Befehl find unterscheidet zwischen Parametern und Suchkriterien. Erstere stehen vor dem Pfad und beeinflussen das Verhalten der Software. Kriterien, wie Zeitstempel, Inode, Name oder Dateityp gehören dahinter. Sie filtern das Ergebnis auf die gewünschten Einträge. Dabei besteht die Möglichkeit, die Kriterien zu kombinieren und so eine passgenaue Suchanfrage zu kreieren. Mehr dazu erläutert ein Artikeln aus LinuxUser 05/2005, der außerdem die praktischen Tools locate, whereis und which erläutert.




