Nachrichten
Als Fork des Container-Managers LXD entstanden, entfernt sich die Version 6.2 von Incus weiter von seinem Vorbild. Die neuen Features implementierten dabei in erster Linie Studenten der Universität von Texas.
Die aktualisierte Version der Virtualisierungsbibliothek Libvirt bringt vor allem Neuerungen für Nutzer des Qemu-Backends. So gibt es einen SSH Proxy und Unterstützung für das Virtio Sound Model. Firewall-Regeln erstellt Libvirt 10.4 zudem mit Nftables.
Die Autotools helfen immer noch in zahlreichen Projekten bei der Kompilierung, gelten aber als umständlich und nicht sicher. Ein neues Werkzeug übersetzt jetzt die alten Autotools-Rezepte in reine Makefiles, die sich zudem von Menschen bearbeiten lassen.
Nach rund sechs Jahren Entwicklungszeit liegt eine neue Version des Editors LyX vor. Die nutzt standardmäßig UTF-8, kann EPUB-Dokumente erzeugen, unterstützt DocBook 5 und bietet für Autoren viele weitere nützliche Annehmlichkeiten.
Mithilfe der Werkzeugsammlung aus dem Yocto Project lassen sich maßgeschneiderte Linux-Distributionen für Embedded-Systeme erstellen. Die aktualisierte Fassung nutzt jetzt standardmäßig den Linux Kernel 6.6 und die Glibc 2.39.
In den Versionen 5.6.0 und 5.6.1 enthielt das Packprogramm XZ eine Backdoor, die Angreifer dort eingeschleust hatten. Die erste offizielle Version ohne diese Sicherheitslücke steht jetzt unter der Version 5.6.2 bereit.
Die Distribution NethSecurity setzt schnell eine kleine leistungsfähige Linux-Firwall auf. Die Entwickler haben jetzt die erste stabile Fassung der Versionsreihe 8 freigegeben, die unter anderem ein neues Dashboard bietet.
Die neue Version der alternativen Java Virtual Machine schließt zum aktuellen Java 22 auf. OpenJ9 0.45.0 funktioniert allerdings nur im Zusammenspiel mit dem OpenJDK 22.
Das Unternehmen TIOBE ermittelt regelmäßig die beliebteste Programmiersprache. In den Ergebnissen vom Mai gab es zwar an der Spitze kaum Veränderungen, bemerkenswert ist jedoch der Sprung von Fortran.
Über die M.2 HAT+ getaufte Adapterplatine lassen sich NVMe-Geräte wie SSDs oder KI-Beschleuniger an den Raspberry Pi 5 anschließen. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 12 US-Dollar.
Die auf Arch Linux basierende Distribution CachyOS bietet gleich drei interessante Neuerungen: Der Installationsassistent kann mit dem Bcachefs-Dateisystem umgehen, es gibt ein SDK für KI-Anwendungen und Handheld-Besitzer erhalten eine maßgeschneiderte Edition.
Das Live-System zum Klonen und Sichern von Partitionen liegt in einer neuen Version vor, die im Wesentlichen die zentralen Softwarekomponenten aktualisiert, eine Vorschau auf ein eigenes Kommandozeilenwerkzeug enthält und in einer Variante mit Ubuntu 24.04 vorliegt.
Das Live-System Network Security Toolkit (NST) enthält zahlreiche vorinstallierte Werkzeuge für Netzwerk- und Sicherheitsexperten. Die neue Version 40 hebt in erster Linie das Basissystem auf Fedora 40, bringt aber auch ein paar kleinere Neuerungen mit.
Die Software Llamafile erleichtert die Ausführung von quelloffenen Large-Language-Modellen (LLM), wie man sie etwa von ChatGPT kennt. Die neue Version 0.8.2 beseitigt einen Fehler und arbeitet flotter.
Wer Linux auf Apple-Computern mit ARM-Prozessor einsetzen möchte, kann zum neuen Fedora Asahi Remix 40 greifen. Die Distribution umfasst alle Neuerungen von Fedora 40 und erfüllt erstmals den OpenGL 4.6-Standard.
Die Semi-Rolling-Fassung der auf Debian basierenden Distribution Sparky hat von den Entwicklern aktualisierte Startmedien spendiert bekommen. Unter anderem bietet der Installationsassistent eine automatische Partitionierung.
Die Distribution Proxmox VE stellt ein Host-System für virtuelle Maschinen und Container. Ihre neue Version 8.2 aktualisiert die genutzten Softwarekomponenten, bietet eine vollautomatische Installation und importiert über einen Assistenten bestehende VMWare-Gäste.











