OSDL-Umfrage: Mitarbeiter wünschen Linux

OSDL-Umfrage: Mitarbeiter wünschen Linux

Ein erstaunliches Ergebnis hat die Umfrage der Open Source Development Labs (OSDL) zutage gefördert. Bei der Frage nach den Gründen für den Einsatz von Linux auf PCs in Unternehmen rangiert die Antwort „Auf Mitarbeiternachfrage“ ganz oben. Platz zwei unter den rund 3300 Zuschriften zur Umfrage: „Die Konkurrenz setzt Linux bereits erfolgreich ein“. Wer im Vorfeld der Umfrage glaubte, dass die vielzitierten Total Costs of Ownership (TCO), die günstigeren Lizenzkosten und die Sicherherheitsaspekte das Rennen machen, sieht sich also getäuscht. Diese Kriterien folgen in der genannten Reihenfolge auf den drei bis fünf Plätzen. Die für die Umfrage verantwortliche Desktop Linux Group der OSDL sieht darin einen gewissen Paradigmenwechsel, Linux gilt nicht länger als Entwickler-Spielzeug sondern als ernstzunehmendes Konkurrenzprodukt auf dem Desktop-Markt.

Dass ökonomische Kriterien wie die TCO noch vor der Sicherheit genannt werden, sei ebenfalls bemerkenswert. Eine Erklärung dafür hat die Auswertung der Kommentare ergeben. Sicherheitsaspekte gelten unter Linux nicht als Problem, weswegen TCO und Lizenzkosten bei der Entscheidung an Bedeutung gewinnen.

Zu den für Linux-Desktops kritischen Anwendungen zählen die Teilnehmer an der Umfrage E-Mail und Messaging gefolgt von Office-Anwendungen. Browser und Datenbank-Anwendungen folgen auf den Plätzen drei und vier. Die Ergebnisse der OSDL-Umfrage liegen als PDF vor.

[1] http://www.osdl.org/dtl/DTL_Survey_Report_Nov2005.pdf

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Benjamin Quest
20 Jahre her

Graaaaaassroooooots! Mundpropaganda und Information vor TCO und Lizenzkosten. Ist doch sympathisch. Wer Linux wählt, weiß offenbar was er will. Leider ist der Hauptgrund etwas erklärungsbedürftig; WIESO fragen die Mitarbeiter denn danach? WAS versprechen sie sich vom Wechsel?

BEnjamin

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