Oberhausen, November 2010: Am 13. und 14. November 2010 bringt die OpenRheinRuhr 2010 unter dem Slogan ‘Ein Pott voll Software’ im Rheinischen Industriemuseum in Oberhausen Entwickler, Dienstleister und Anwender zum Thema Freie Software in der Region Rhein-Ruhr zusammen.
Unter dem Motto “Ein Pott voll Software” präsentieren über 40 Aussteller, die sich der Arbeit mit quelloffener und nicht-proprietärer Software erfolgreich verschrieben haben, ihre Unternehmen, Projekte und Produkte im Rheinischen Industrie Museum Oberhausen.
Ein Pott voll Software
– Meilenstein des Strukturwandels
Das Ruhrgebiet ist seit geraumer Zeit bekannt für innovative Projekte in Kultur und Technik. Besonders Konzepte im Bereich der OpenSource- und Freien Software gehören zu den ebenso kreativen wie lukrativen Ansätzen, denen sich dieser ehemals von Montanindustrie geprägte Teil Nordrhein-Westfalens heute zuwendet. Sichtbarer Meilenstein dieses Strukturwandels von der Tagebau- zur IT-Region ist die am 13. und 14. November stattfindende OpenRheinRuhr.
– Informatives Programm für Einsteiger und Profis
29 Vorträge beschäftigen sich mit Themen von “Quadrocopter für Anfänger” über “Inkscape – die bunten Vektoren” bis zu “Anspruch und Wirklichkeit in der Wikipedia”. Einsteiger in die Freie Software sowie Profis und langjährige Nutzer finden informative Programmpunkte wie wissenswertes über Offene Hardware oder weiterführende Themen zu Netzwerk, Administration und freies Wissen. Auch wirtschaftliche und rechtliche Fragestellungen werden behandelt.
– Qualifikationen für Betriebssysteme und CMS-Webseiten möglich
Das Linux Professional Institute (LPI), die BSD Certification Group bieten Zertifizierungen für die jeweiligen Betriebssysteme an. Das Projekt um das ContentManagementSystem Typo3 nimmt die Prüfung zum “TYPO3 integrator” ab.
– Preise
An der Tageskasse kostet das Ticket 5 EUR für das Wochenende und 3 EUR für die Tageskarte.
– Zur Freien Software
Freie Software bietet Nutzern die Möglichkeit, Programme auf ihre Funktionen zu untersuchen und an die individuellen Bedürfnisse anzupassen. Auch erlaubt die Freie Software ein Umschreiben der Programme (z.B. zur Optimierung) und die Weitergabe dieser an Andere.
Erfolgreiche Beispiele für Freie Software sind die verschiedenen Linux-Betriebssysteme, die den Platzhirschen von Microsoft und Apple immer mehr Nutzer abgewinnen oder auch OpenOffice, das als leistungsstarkes Büropaket den Vergleich mit Microsoft Office nicht scheuen muss. Ebenso läuft die Infrastruktur des Internets zu einem großen Teil auf Freier Software.
OpenRheinRuhr 2010 “Ein Pott voll Software”
Sa, und So, 13. und 14. November 2010
9:30 – 18:00 Uhr
Rheinisches Industrie Museum
Hansastraße 20
46049 Oberhausen





