Die KDE Visuals Working Group hat im Rahmen der Umstellung auf Plasma 5 neue Richtlinien zum Gestalten von Anwendungen veröffentlicht.
Wer eine Applikation für KDE programmiert, findet im Human Interface Guide des Projekts zahlreiche Hinweise darauf, wie die Oberfläche zu gestalten wäre, damit sich die Software möglichst nahtlos in die Umgebung einpasst. Dieses Regelwerk mit Empfehlungen haben die Entwickler nun auf den neusten Stand gebracht. Wenig überraschend erinnern viele Elemente an Designs aus der Welt der Mobilgeräte. So weisen die Mockups oft einen Menüschalter am rechten oberen Rand auf, der einenStapel horizontaler Balken enthält. Dies findet sich beispielsweise auch in aktuellen Versionen des Browsers Firefox.
Der Weg zum Layout für eine Applikation führt über die Komplexität der Befehle (command patterns) und die passende Navigation (navigation patterns). Sogenannte “content patterns” ergänzen diese grundlegenden Eigenschaften des Designs und helfen dabei, Bilder oder Text in einer eindeutigen und gut zugänglichen Form zu präsentieren. Plasmoids folgen grundsätzlich dem Prinzip einfacher Befehlsstrukturen und haben daher einen reduzierten Satz an Vorgaben für das Layout.
Da die Richtlinien als solche etwas trocken ausfallen, hat der Entwickler Andrew Lake einen Beitrag geschrieben, in dem er anhand einer Kalender-Anwendung die einzelnen Punkte noch einmal an einem Beispiel erläutert. Insgesamt wirkt das neue Layout aufgeräumt, die flache Optik und die reduzierte Anzahl von Elementen erleichtert einen intuitiven Zugng zu den Funktionen.





