Die Distribution PinguyOS basiert auf Ubuntu und richtet sich mit ihrer einfach zu bedienenden Benutzeroberfläche vor allem an Linux-Einsteiger und Umsteiger. Jetzt haben die Entwickler die neue Version 18.04 veröffentlicht.
Diese entspricht weitestgehend PinguyOS 14.04, nutzt jetzt allerdings Ubuntu 18.04 als Basissystem. Darüber hinaus haben die Entwickler die Programme Docky und Conky entfernt. Docky musste von Bord, da es nicht mehr reibungslos mit Ubuntu 18.04 zusammenarbeitet. Conky hingegen stuften die Entwickler als nicht besonders nützlich für die Anwender ein.
PinguyOS 18.04 installiert standardmäßig keinen E-Mail-Client. Nutzer können einen solchen aber aus den Repositories schnell nachholen. Zur Auswahl stehen unter anderem Thunderbird und Wavebox, wobei sich Letzteres über ein Snap installieren lässt.
An Bord sind ein angepasstes Gnome 3.28.2 sowie der Dateimanager Nemo. Im Hintergrund werkelt der Linux-Kernel 4.15.0-20. Die Distribution unterstützt zudem das exFAT-Dateisystem. Das Screenshot-Programm Shutter funktioniert jetzt wieder, allerdings nur unter X11.
PinguyOS 18.04 liegt nur noch in einer 64-Bit-Fassung vor. Die Entwickler empfehlen zudem 4 GByte Hauptspeicher.
Sämtliche Neuerungen fasst der entsprechende Blog-Post zusammen.





