Nach rund zwei Jahren liegt die auf Debian basierende schlanke Distribution Slax in einer neuen Version vor. Dennoch halten sich die Änderungen in Grenzen. So ersetzt connman-gtk den bislang genutzten Netzwerkmanager Wicd.
Slax 11.2.0 basiert jetzt auf den aktuellen Softwarepaketen von Debian 11 (alias Bullseye). Des Weiteren kann die Distribution von USB-Sticks auch auf Systemen mit EFI booten. Verbesserungen gab es zudem beim Aufbau von WLAN-Verbindungen.
Von Bord gehen musste Google Chrome, der Browser lässt sich bei Bedarf aber weiterhin über die Softwareverwaltung installieren. Über Letztere kann man auch den Mediaplayer VLC hinzuholen. Als Taschenrechner kommt standardmäßig gnome-calculator zum Einsatz, während sich Scite um die Bearbeitung von Texten kümmert. Auf Touchpads genügt ein Tipp mit dem Finger, um einen Klick auszulösen.
Des Weiteren unterstützt Slax 11.2.0 wieder vollständig AUFS. Anwender können daher wie in vorherigen Slax-Versionen mit zusätzlichen Modulen weiterarbeiten sowie Module im laufenden Betrieb hinzufügen oder entfernen. Zum Lieferumfang gehört auch das Paket Xinput.





