Die Distribution Parrot richtet sich mit den vorinstallierten Werkzeugen vor allem an Sicherheitsexperten und Penetration-Tester. Die neue Version 4.2.2 aktualisiert unter anderem den Kernel, die Basispakete, den Browser und einige Tools. Dazu kommt ein neues Portal mit der Dokumentation.
Der Linux-Kernel liegt in der aktuellen Version 4.18 bei. Auch das Firmeware-Paket haben die Entwickler aktualisiert, so dass Parrot 4.2.2 jetzt mehr Hardwaregeräte unterstützt, darunter insbesondere drahtlose Geräte und AMD Vega Grafikchips.
Des Weiteren kommt der neue Debian-Installationsassistent zum Einsatz. Die Profile für die Sicherheitsframeworks AppArmor und Firejail haben die Parrot-Entwicker optimiert. Sie sollen jetzt einen guten Kompromiss zwischen Sicherheit und Benutzbarkeit für die meisten der Desktop- und Kommandozeilenprogramme bieten.
Auf dem Desktop stehen jetzt Firefox 62 und das Büropaket LibreOffice 6.1 bereit. Parrot 4.2.2 bindet zudem ab sofort die Standard-Konfigurationsdateien „.vimrc“ und „.emacs“ ein, die in den Texteditoren Syntax-Highlighting bieten und die Zeilen durchnummerieren.
Das Tool „Armitage“ haben die Entwickler aktualisiert, zudem tritt nicht mehr der „missing RHOSTS“-Fehler auf. Auch viele weitere Werkzeuge liegen in neuen Versionen vor, darunter Metasploit 4.17.11, Wireshark 2.6, hashcat 4.2 und edb-debugger 1.0.
Abschließend möchten die Parrot-Entwickler das die alte Dokumentation im DokuWiki ausrangieren und durch ein statisches Dokumentationsportal ersetzen. Als Grundlage soll Markdown dienen, das sich leichter auf dem eigenen Git-Server verwalten lässt. Das neue Portal ist bereits unter https://www.parrotsec.org/docs/ erreichbar. Interessenten können die Dokumentation ergänzen, indem sie einen Push-Requests an https://dev.parrotsec.org/parrot/documentation senden.
Sämtliche Neuerungen fassen die offiziellen Release Notes zusammen.




