Manjaro unterstützt Snaps und kommt mit FreeOffice

Manjaro unterstützt Snaps und kommt mit FreeOffice

Kontroverse Änderungen in Manjaro

Die Macher der auf Arch Linux basierenden Distribution Manjaro haben in ihrem Forum einen Einblick in die Neuerungen des Testing-Channels gegeben, die auch in die stabile Variante einfließen werden. Demnach unterstützt Manjaro das von Canonical vorangetriebene Paketformat Snap und nutzt als Standard-Office-Suite das proprietäre FreeOffice.

Letztgenanntes stammt vom deutschen Entwickler SoftMaker. FreeOffice ist eine abgespeckte kostenlose Fassung des kommerziellen SoftMaker Office. Mit dem deutschen Unternehmen ist das Manjaro-Team eine Partnerschaft eingegangen. Zudem glauben die Entwickler, dass FreeOffice eine bessere Kompatibilität zu Microsoft Office bietet. Wer LibreOffice einsetzen möchte, muss dieses manuell über den Paketmanager nachinstallieren.

Die Manjaro-Editionen mit XFCE, Gnome und KDE Plasma-Desktop nutzen den grafischen Paketmanager „fpakman“, der mit Snaps und Flatpak-Paketen umgehen kann. „fpakman“ greift auch auf den Snap Store zu, so dass sich Anwender nicht um den Zugang kümmern müssen. Die Manjaro-Entwickler wollen über den diesen Weg vor allem weitere proprietäre Anwendungen anbieten, wie etwa Spotify.

Die Neuerungen sind bereits im Testing-Channel von Manjaro verfügbar. Dort gibt es auch unter anderem eine neue Xfce-Version, einen aktualisierten Kernel und viele Updates für die Programmiersprache Haskell.

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2 Kommentare
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Philipp
6 Jahre her

Tja, der Trend geht unverkennbar zur Kommerzialisierung, gepaart mit dem Einschleimen bei denen, die vermeintlich Marktmacht haben.

Lt. eigenen Angaben sind auf distrowatch im Moment 301 aktive Distributionen zu finden. Dreihunderteins. Wer braucht da Manjaro? Oder den noch kommerzielleren, aber halbgaren R… wie elementary oder Zorin? Richtig. Eine ganz bestimmte Sortierung Leute. Es sei ihnen gegönnt. :-))

Alle, die einen Gedanken zu Ende denken können, haben 301 – 3 = 298 Distributionen zur Auswahl. Mindestens. Auch da ist nicht alles Gold, was glänzt, aber einige Dutzend bleiben. Nochmals also die Frage: Wer braucht da noch Manjaro? :-))

Roland
6 Jahre her

Linux ist frei. Die Wahl der Distribution ist frei. Die Wahl des Desktops ist frei. Die Wahl der Anwendungen ist frei>>>Ich bin frei. So what???

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