Linphone 2.0.0 lädt zum Plaudern ein

Linphone 2.0.0 lädt zum Plaudern ein

Linphone, ein freies Softphone aus Frankreich mit Videounterstützung, ist nach siebenmonatiger Entwicklungszeit in Version 2.0.0 erschienen. Die Software setzt auf das SIP-Protokoll und kann mit diversen Audio- und Video-Codecs umgehen, unter anderem Speex, GSM, G711, Theora, H263-1998, MPEG4 und Snow.

Linphone 2.0.0 verwendet die letzte Version der eXosip-Bibliothek, die viele neue SIP-Features unterstützt: eingehendes re-INVITE, INVITE ohne SDP (Session Description Protocol, handelt Codecs und Transport-Protokolle zwischen zwei Teilnehmern aus) und Video Fast Updates in SIP-INFO-Nachrichten und Early Media (vor der Kommunikationssitzung übertragene Daten). Ebenfalls neu, aber noch experimentell, ist die Unterstützung des SNOW-Video-Codecs des Ffmpeg-Projekts.

Linphone für Linux gibt es in zwei Geschmacksrichtungen: Einmal als kleines Programm für GNOME/GTK+ und einmal für die Konsole (linphonec). Vor allem letztere dürfte Linux-Freaks interessieren, denn sie eröffnet die Möglichkeit, Linphone als Anrufbeantworter einzusetzen oder relativ einfach VOIP-Anrufe über Skripte laufen zu lassen.

Linphone 2.0.0 kann man von der Projektseite herunterladen. Es gibt Quelltexte und Binarys für Debian Sid und Fedora, wobei es letztere noch nicht ganz bis zur 2.0.0 geschafft haben.

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