In einem Blog-Post erklärt Jolla-Gründer Antti Saarnio, wie es mit den vorbestellten und per Vorkasse bezahlten Jolla-Tablets weitergeht. Demnach werden 540 Tablets ausgeliefert, alle anderen Vorbesteller sollen ihr Geld zurück bekommen.
Wie bereits berichtet, geriet Jolla im letzten Jahr in finanzielle Schwierigkeiten. Zwar konnte das Unternehmen Investoren gewinnen, den einst extrem begehrten Tablet-PC kann Jolla jedoch nicht mehr an alle Vorbesteller ausliefern.
Dem jetzt veröffentlichten Blog-Beitrag zufolge lässt die finanzielle Lage des Unternehmens eine Produktion nicht mehr zu. Darüber hinaus habe die lange Investorensuche dazu geführt, dass nicht mehr alle Teile des Tablet-PCs hergestellt werden könnten beziehungsweise verfügbar seien.
Jolla wird deshalb ab Februar die insgesamt 540 vorhandenen Tablets zumindest an einige Vorbesteller ausliefern. Eine Chance auf ein Tablet hat allerdings nur, wer das Projekt über die Plattform Indiegogo unterstützt hat.
Alle übrigen Vorbesteller erhalten ihr Geld zurück. Dies wiederum geschieht in zwei Teilen: Die erste Hälfte ihrer Vorauszahlung erhalten die Vorbesteller im Laufe des ersten Quartals 2016, die zweite Hälfte dann später im Jahr. Die finanzielle Lage des Unternehmens lässt eine sofortige, komplette Rückzahlung nicht zu.
In jedem Fall erhalten alle Vorbesteller in den nächsten Tagen eine E-Mail mit weiteren Informationen. In der Zukunft möchte sich Jolla auf die Weiterentwicklung des auf Linux basierenden Betriebssystems SailfishOS konzentrieren.





