Hardware Locality analysiert Prozessor- und Speicher-Topologien

Hardware Locality analysiert Prozessor- und Speicher-Topologien

Rechner als Schema

Hardware Locality, eine Tool-Sammlung samt C-API für die Analyse von Prozessor- und Speicher-Topologien, ist in Version 1.0 erhältlich.

Die Software sammelt Informationen über Sockets, Prozessoren, CPU-Kerne, Threading, Caches, NUMA-Knoten und Speicher und gibt sie in mehreren Formaten aus, vom strukturierten Plaintext bis zum Diagramm. Hardware Locality (“hwloc”) ist primär für den Einsatz im High Performance Computing gedacht, eignet sich aber für alle Programme, die sich die Lokalität von Code oder Daten auf modernen Rechnern zu Nutze machen möchten.

In diesem Diagramm stellt Hardware Locality einen Rechner mit NUMA-Speicherarchiktektur und vier Sockets mit je einem Doppelkern-Opteron dar.

In diesem Diagramm stellt Hardware Locality einen Rechner mit NUMA-Speicherarchiktektur und vier Sockets mit je einem Doppelkern-Opteron dar.

Hardware Locality ist portabel und lässt sich unter Linux, FreeBSD, Mac OS X, Windows und kommerziellen Unix-Betriebssystemen wie Solaris, AIX, HP-UX und Tru64 einsetzen. Die Software entstand durch die Fusion von Libtopology und dem Projekt Portable Linux Processor Affinity (PLPA. Hwloc kommt beispielsweise im Zusammenspiel mit OpenMPI zum Einsatz, als dessen Unterprojekt es organisiert ist.

Die Software steht unter der revidierten BSD-Lizenz. Auf der Projekt-Homepage ist sie als Quelltext-Tarball erhältlich.

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