Der weniger als 200 KByte große “Stressful Application Test”, den Google nach eigenen Angaben selbst benutzt, steht unter der Apache-Lizenz 2.0 zum freien Download bereit.
Um eine hohe Belastung zu simulieren, sorgt stressapptest für möglichst hohen Input seitens CPU und Ein-/Ausgabekanälen. Nach Googles Angaben erzeugt die Software Threads, die Teile des Arbeitsspeichers kopieren und schreibend sowie lesend auf die Festplatte zugreifen. Zweck ist, möglichst viel Speicher eines Systems zu belasten.
Der Schwerpunkt liegt auf der Schnittstelle zum Speicher und seinen Busverbindungen, nicht – wie bei Memtest86 – auf der Funktionalität der Speicherzellen. Google gibt an, im Vergleich mit anderen Speicherdiagnoseprogrammen ein Fünftel der Speicherriegel-bezogenen Fehler eines Systems nur mit Stressapptest gefunden zu haben.
Die Software liegt als gezipptes Tar-Archiv auf der Projektseite von Googles Hosting-Plattform bereit.







Ich hab’ ja auch schon mal in C gewisse Memory-Fluter und CPU-Hogger gemacht, aber dieses Teil hält schon beim ersten Aufruf (evtl. muss man die Option -A verwenden) was es verspricht. Mein Quad-Core war fast nicht mehr benutzbar (linux desktop halt ;-)