Gnome 3.0 verschoben, Gnome 4.0 soll Gnome OS werden

Gnome 3.0 verschoben, Gnome 4.0 soll Gnome OS werden

Gnome-Szenarien

Die Gnome-Entwickler haben heute offiziell Version 3.0 auf den März 2011 verschoben. Zugleich häufen sich Szenarien, die die Version 3.0 als Entwicklerversion sehen.

Die Gnome-Entwickler haben heute an der Guadec in Den Haag beschlossen, das für den Herbst geplante Release der Version 3.0 auf den März 2011 zu verschieben. Im September erscheint deshalb nur Version 2.32 und die übliche Vorschauversion auf Gnome 3.0. Mit der Verschiebung wollen die Entwickler mehr Zeit haben, um Usability-Fragen zu klären und genügend Tests durchführen zu können. Die Verschiebung zeigt aber auch klar, dass Gnome 3.0 noch nicht fertig ist. So entstehen zurzeit wieder vermehrt neue Mockups, wie die Gnome-Shell denn aussehen soll.

So könnte das Ergebnis einer Suchanfrage unter Gnome 3.0 aussehen.

So könnte das Ergebnis einer Suchanfrage unter Gnome 3.0 aussehen.

Auch wenn der heutige Vortrag von William Jon McCann, der eine Roadmap von Gnome 3.0 zu Gnome 4.0 gezeichnet hat, nicht ganz ernst zu nehmen ist, stellt sich somit die Frage, inwieweit Gnome 3.0 lediglich einen Startpunkt für eine größere Neuausrichtung des Gnome-Desktops darstellt und Gnome 3.0 quasi nur das Kernstück bereitstellt. In die gleiche Richtung zielen auch andere Vortragende, die mehr Web auf dem Desktop sehen möchten oder architektur-unabhängige Anwendungen in JavaScript.

In Planung: Menüeinblendung unter Gnome 3.0.

In Planung: Menüeinblendung unter Gnome 3.0.

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3 Kommentare
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max.
15 Jahre her

Warum schmeißen die nicht einfach die Gnome-Shell weg und konzentrieren sich auf nützlicheres Zeug? Einen zweiten KDE-4-Gau braucht Linux nun wirklich nicht.

JungeJunge
15 Jahre her
Reply to  max.

Gibt es in Kindergärten jetzt auch schon Internetanbindung?

SilenceMessiah
15 Jahre her
Reply to  max.

So eine “KDE-4-GAU” will ja auch niemand. Deswegen wurd es ja verschoben.
Hast Du die Gnome Shell mal ausprobiert? Ich find die richtig gut. Aus meiner Sicht kann man erst damit einfach und produktiv mit mehreren virtuellen Desktops arbeiten.
Das täte KDE auch ganz gut.

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